Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: 4 Jahre Blacky Fuchsberger


Diese Woche ist Blacky Fuchsberger ja 4 Jahre alt geworden. Zeit um einmal zurück zu blicken und die letzten 3 1/2 Jahre Revü passieren zu lassen.



Als ich Blacky im Oktober 2013 holte schwankte ich zwischen Euphorie und Angst. Auf der einen Seite freute ich mich auf den kleinen Kerl und das zusammenleben mit ihm. Aber auf der anderen Seite hatte ich auch Angst, weil ich bis dato nur mit Papageien Erfahrung hatte. Sicher Hunde und Katzen gab es schon immer in meinem Leben. Aber Blacky war mein erster eigener Kater. Für den ich alleine Verantwortung haben würde.


Vielleicht waren es auch die Probleme mit Blanka, die erst Anfang des Jahres verstorben war die mir Angst machten. Blanka hatte wohl die letzten Monate Schmerzen. Doch blöderweise kann so ein Tier nicht reden und so erfuhren wir erst als alles zu spät war wo das Problem lag.
Und genau das übertrug sich auch auf Blacky. Gerade die ersten Wochen waren echt streßig für mich. Wenn er plötzlich ohne Vorwarnung einschlief erwischte ich mich dabei das ich auf seinen Brustkorb schaute ob er noch atmete. Oder ich stupste ihn an damit er aufwachte.


Ich weiß das klingt nach Überreaktion, aber ich hatte einfach nur angst.


Und dann musste ich auch lernen nein zu sagen. Wenn da so ein kleines Wesen mit Fledermausohren und großen Kulleraugen vor einem steht dann kann man einfach nicht nein sagen. Und Blacky war von klein auf an schlau genug das zu erkennen. Inzwischen weiß er aber das nein nein heißt.

Aber ich kann natürlich auch nachsichtig sein. Schließlich kann man seinen Kulleraugen doch nicht immer wiederstehen.


Haustiere sind Luxus. Und den muss man sich schon mal leisten können. Ich habe gerade vor kurzem wieder erlebt das sich jemand aus meinem Dunstkreis ein Haustier angeschafft und genauso schnell wieder abgeschafft hat. Über die Ausreden warum werde ich hier nichts schreiben, weil ich auch so wütend genug war. Fakt ist ein Tier kostet nicht nur Zeit sondern auch Geld.
Der Balkonumbau samt Katzentreppe hat schon ein kleines Vermögen gekostet. Und das war nur ein einmaliger Posten.
Das meiste Geld frißt am Ende Futter, Leckerlis, Tierarzt, Hygieneartikel und hin und wieder müssen ja auch Spielzeug und Co ausgetauscht werden.


Mit Blacky habe ich großes Glück gehabt.  Er gehorcht. Meistens jedenfalls. So wie eine Katze eben gehorcht, ;) Allerdings schenke ich ihm auch viel Aufmerksamkeit. Katzen haben ein sehr feines Gespür und wissen ganz genau wer es ehrlich mit ihm meint.
Ich habe nur ein einziges Mal erlebt das Blacky einen Menschen abgelehnt hat. Im nachhinein muss ich sagen war seine Ablehnung berrechtigt.


Wenn ich auf die letzten vier Jahre zurück blicke muss ich sagen das mein Herr Fuchsberger ein lieber, sehr anhänglicher, aufmerksamer, kesser, "hilfsbereiter", machmal auch verschmuster Kater ist.


Mein einziger Wunsch noch sehr viele Jahre mit ihm.


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