Neues aus der Bibliohetk

Heute ermittelt Daisy mal wieder. Es gibt neues von Thies und seiner Clique, eine neue Folge der Unterweltchronik, Fortsetzung vom Baskerville Hund und eine alten Menschen die (nicht) ermitteln.

Carola Dunn: Miss Daisy und der Tote auf dem Wasser

Zum Buch: 
England 1923: Daisy Dalrymple, jung, charmant und adlig, begibt sich nach Henley-on-Thames, wo die Königliche Ruderregatta stattfindet, von der sie für ein amerikanisches Magazin berichten soll. Außerdem hofft sie, bei der Gelegenheit ein geruhsames Wochenende mit ihrem Verlobten Chief Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard verbringen zu können. Als während der Wettkämpfe der Schlagmann eines Teams tot ins Wasser stürzt und es sich offenbar um einen Mord handelt, muß Alec wohl oder übel den Fall übernehmen. Und ob es ihm recht ist oder nicht – Miss Daisy kann es nicht lassen, ihn bei der Aufklärung tatkräftig zu unterstützen. 


Daisy hat es dank ihres letzten Fall geschafft sie arbeitet  nun für ein amerikanisches Magazin. Und ihr erster Beitrag führt sie gleich nach Henley on Thames. Hier soll sie über eine Regatta berichten. Gleichzeitig wollen ihr Verlobter Alex und sie ein paar schöne Tage verbringen. Daisy ist bei Verwandten unter gekommen wo auch eine der Ruderermannschaften wohnt. Und gleich am ersten Tag fallen die Spannungnen zwischen den Teammitgliedern auf. Und wie sollte es anders sein ein unliebsames Mitglied fällt während eines Wettkampfs tot ins Wasser. Daisy wittert sofort einen Fall. 

Ja, was soll ich sagen. Dieses Geschichte macht da weiter wo die andere aufgehört hat. Eine Geschichte im Stil Stil und irgendwie auch nicht. Gott sei dank. Diesmal war ich doch etwas verwirrt und habe recht lange gebraucht bis bei mir der Groschen in Sachen Mörder gefallen ist. 

Mein Fazit: 
Zwei unterhaltsame Abende auf dem Sofa mit einer guten Geschichte. 5 von 5 Sternen. 



Casandra Clare: City of Fallen Angels: Chroniken der Unterwelt 

Zum Buch: 
Simon Lewis muss sich noch daran gewöhnen, ein Vampir zu sein. Besonders seit seine beste Freundin Clary kaum noch Zeit für ihn hat. Sie ist zu beschäftigt mit ihrer Ausbildung zur Schattenjägerin und träumt von ihrer großen Liebe. Doch finstere Dinge geschehen. Ist der Krieg, den Simon gewonnen glaubte, noch nicht vorbei?
Simon hat es aber auch nicht einfach. Nun ist ein Vampir. Und das ist alles andere als einfach für ihn. Clary hat kaum noch für ihn Zeit, weil sie lieber von ihrer Liebe zu Jace träumt oder an ihrer Schattenjägerausbildung arbeitet. Und dann ist da ja auch noch das leidige Mädelsproblem, denn plötzlich interessieren sich gleich zwei Mädchen für Simon. Und was hat es mit der geheimnisvollen Vampirdame auf sich?

Man könnte ja meinen das nach dem dritten Buch der Unterweltchronik Schluss wäre, wenn da ja nicht so eine geheimnisvolle Andeutung gewesen wäre. Und richtig die Saga geht weiter. Im vierten Band dreht sich aber alles irgendwie mehr um Simon und seine menschlichen und nicht menschlichen Probleme. Clary selbst ist irgendwie nur eine etwas größer geratene Randerscheinung. Selbst die Hochzeit von Luke und Clarys Mutter verschwindet nichtssagend. 
Doch die Saga muss weiter gehen und so kommt es zum Ende des Buches zum Showdown mit dem Nachsatz: Fortsetzung folgt. 

Mein Fazit: 
Ich will wissen wie es weiter geht. Aber ich kann einfach nicht so schnell so dicke Bücher hintereinander lesen. 5 von 5 Sternen,  



Krischan Koch: Backfischalarm

Zum Buch: 
Thies Detlefsens Zwillinge Telje und Tadje setzen mit der 10a des Theodor-Storm-Gymnasiums zur herbstlichen Klassenfahrt nach Amrum über. Mit an Bord sind Junglehrerin Vanessa Loebell, der „voll süße“ Referendar Manuel Scholz mit modischem Piratentuch um den Kopf und Klassenlehrer Dr. Niggemeier. Die Überfahrt ist äußerst stürmisch, doch die Schüler machen unzählige Selfies und wackelige Filmaufnahmen – bis einer von ihnen den Toten entdeckt: Jungreeder Bent Blankenhorn sitzt ermordet auf dem Oberdeck. Alarmstufe Rot für Thies und KHK Nicole Stappenbek, die umgehend die Ermittlungen auf der von Herbstnebel umwaberten Insel aufnehmen.


Eigentlich wollen Telje und Tadje, die Zwillinge von POM Thies Detelfsen nur auf Klassenfahrt gehen. Doch schon auf der Überfahrt nach Amrum kommt es zu einem tödlichen Zwischenfallen und Thies und Nicole müssen ermitteln. Und weil das nicht ohne die Clique aus der Hidde Kist geht ziehen die bald nach.

Lange gewartet und endlich da der neue Thies Krimi. Liebe liebe diese Reihe und habe vor lachen fast wieder unter dem Sessel gelegen bzw bin vom Bett abgerollt. Alle altbekannten Figuren sind wieder mit von der Partie sogar ein ehemaliger Mörder. Einziger Nachteil diesmal ich bin viel zu schnell auf den Mörder gestoßen. Aber das gibt der Geschichte keinen Abbruch.

Mein Fazit: 
Ich freu mich schon auf das nächste Buch, denn das eins kommen wird hat Krischan Koch schon angedeutet. 5 von 5 Sternen.


Rick Boyer: Sherlock Holmes und die Riesenatte von Sumatra

Zum Buch: 
Kann es ein schlimmeres Monster als den Hund von Baskerville geben? Als im Hafen von London eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Gleichzeitig tauchen Gerüchte über ein monsterhaftes Wesen auf, das mit einem Schiff von Sumatra nach England verfrachtet wurde und einer riesigen Ratte gleicht. Hier ist die Hilfe von Sherlock Holmes gefragt. Doch dieser ist mit einem spektakulären Entführungsfall beschäftigt: Die junge Lady Allistair ist verschwunden. Eine Spur führt Watson und Holmes auf den Landsitz der Allistairs nach Strathcombe. Auch dort kommt es zu mysteriösen Vorfällen. In den Wäldern um Strathcombe scheint eine Bestie ihr Unwesen zu treiben. Hängt die Entführung der jungen Lady Allistair mit dem Mord im Londoner Hafen zusammen? Bald schweben Watson und Holmes in größter Gefahr ...


Eine grausam zugerichtet Leiche wird im Hafen von gefunden. Alle die das Tier gesehen haben glauben an eine riesenhafte Ratte. Holmes und Watson werden gebeten in dem Fall zu ermitteln. Doch eigentlich ist Holmes gerade mit dem Fall einer entführten jungen Frau beschäftigt. Doch Holmes wäre  nicht Holmes wenn er nicht in beiden Fällen ermitteln könnte...

Eigentlich bekommt man schon einen wichtigen Hinweis wenn man den Einband des Buches liest und wenn ich ehrlich bin hat sich der Autor recht einfach gemacht und ein altes Doyle Thema aufgegriffen in eine neues Gewand verpackt und hier und da ein paar Veränderungen vorgenommen. Im Grunde genommen hat er es sich sehr einfach gemacht. 

Mein Fazit: 
Eine Fortsetzung von der Hund von Baskerville, aber auch nur ein Abklatsch. Eigentlich nur drei Sterne wert. Doch da sich der Autor doch recht nah am Doyle Stil bewegt. 4 von 5 Sternen. 


Regula Venske: Ein all zu leichter Tod

Zum Buch: 
Eine unerfüllte Jugendliebe, eine verträumte Künstlerkolonie, ein Wiedersehen nach langen Jahren. Es hätte eine romantische Begegnung für Thusi und Joachim werden sollen – und vielleicht die Erfüllung alter Träume. Doch nach der ersten gemeinsamen Nacht – mit immerhin knapp neunzig Jahren – liegt Joachim tot neben Thusi im Bett. Was zunächst nach Herzversagen aussieht, wirft bald Fragen auf: Hat der betagte Herr – Alter hin, jugendlicher Leichtsinn her – tatsächlich freiwillig eine ganze Packung Viagra eingeworfen? Und war es wirklich Thusi, die seine Bildersammlung unrechtmäßig zu Geld gemacht hat? Die Garstigen Greise glauben nicht an das Offensichtliche und beginnen, in Joachims Familiengeschichte zu bohren. Und sie fördern erstaunliches zutage. Die Spur des Verbrechens reicht nicht nur weit in die Vergangenheit, sondern führt nach Mecklenburg und Schweden. Und so werden im WG-Schloß Rothenvenne die Koffer gepackt ...


Thusi reist mit Marthe zur Eröffnung einer Ausstellung nach Mecklenburg. Dort trifft sie ihre alte Jugendliebe Joachim wieder, dem zwei der Bilder gehören. Alte Gefühle erwachen in beiden wieder. Doch am nächsten Tag ich Joachim tot. In seinem Zimmer wird eine leere Packung Viagra gefunden...

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Diese Buch hat mich regelrecht verwirrt. Eigentlich habe ich glaubt das die alte Dame in dem Fall ermittelt, doch dies tut am Ende ihre Begleiterin. Die wiederum zwischen zwei Männern steht die mit ihr und Tusi in einer WG leben. Soweit konnte ich der Geschichte noch folgen. Doch dann tauchen noch mehr Figuren mit Untergeschichten auf und ich war am Ende total überfordert der Handlung überhaupt noch zu folgen. Zumal die Geschichte mal in Schweden, mal in Mecklenburg  und noch einem Ort gespielt hat. 

Mein Fazit: 
Zu viele Figuren, Zu viele einzelne Geschichten zu viel von einfach allem in einem Buch. 2 von 5 Sternen. 


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