Neues aus der Bibliothek

Das schöne an der kalten Jahreszeit: Man kommt zum lesen.
Deshalb gibt es jetzt neues aus Schweden, aus der Welt des Harry Potter. Lizzi und Ben ermitteln auch mal wieder. Und die Spinngruppe aus Ostfriesland und der Luxenburgerkoch sind auch wieder mal mit von der Partie.





Helene Tursten: Der Novembermörder

Zum Buch: 
An einem regnerischen Novembertag stürzt Richard von Knecht, der reichste Mann Göteborgs, von seinem Balkon in den Tod. Selbstmord oder Mord?
Als drei Tage später auch noch sein Büro in die Luft fliegt und am Hinterkopf des Toten eine Schlagwunde entdeckt wird, ist klar: Es geht um Mord. Damit ist Inspektorin Irene Huss gefordert. Die Mittvierzigerin, Trägerin des schwarzen Jiu-Jitsu-Gürtels und Mutter zweier halbwüchsiger Töchter sieht sich zunächst vor einer Mauer des Schweigens. Sylvia, die Frau des Opfers, weint ihrem Mann kaum eine Träne nach. Ebenso der Sohn Henrik und seine schöne Frau Charlotte. Familie und Freunde, alle aus den besten Kreisen, verbitten sich die kritischen Blicke der Polizei in ihre wohlgeordnete Welt.
Aber ein zweiter Mord stellt alles auf den Kopf, und endlich hat Irene Huss eine heiße Spur...


Der reichste Mann von Göteborg stürzt in der Vorweihnachtszeit einfach so vom Balkon. Alles sieht nach Mord aus. Doch weder seine Frau noch sein Sohn können es gewesen sein, denn sie standen als der Mord geschah vor dem Haus. Als zwei Tage später auch noch das Büro des Mordopfers in die Luft gesprengt wird  ist Irene Huss gefragt. Und die hat neben dem Mord auch noch private Probleme.

Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Schwedenkrimis. Aber Helene Tursten lese ich ganz gern. Ihr Stil ist angenehm leicht. Auch wenn ich das Team rund um Irene als ziemlich große empfinde.
Die Story fand ich doch gut. Obwohl für mich doch der Täter/in doch irgendwie offensichtlich war. 

Mein Fazit: 
Nette Urlaubslektüre. 4 von 5 Sterne. 


J.K. Rowling: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Zum Buch:
Der Magizoologe Newt Scamander will in New York nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er. 


Wir befinden uns in den 20 Jahren in Amerika. Eigentlich macht Newt Scamander nur einen Zwischenstop in New York. Doch dann wird sein Koffer in der Bank mit einem anderen verwechselt und ein Teil seiner magischen Wesen wird versehentlich frei gelassen. Nun ist Newt gefragt sie
wieder einzufangen...

Dies ist das Drehbuch von J.K. Rowling für die Verfilmung von Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.
Da ich vorher den Film gesehen habe konnte ich mir die Geschichte recht gut vorstellen. Allerdings hätte ich das  auch sehr gut gekonnt, wenn ich ihn nicht vorher gesehen hätte.
J,K. Rowling wird auch in diesem ungewöhnlichen Buch ihrem Ruf als Phantasieautorin gerecht.

Mein Fazit: 
Eine in die Harry Potter Welt eintaucht komme ich da nicht wieder heraus. ;) 5 von 5 Sternen.


Ann Granger: Die Tote von Deptfort

Zum Buch: 
Deptford: Hier liegen die Werften und Häfen Londons - und die Leiche einer unbekannten Frau. Inspector Ben Ross hat zunächst kaum Hinweise auf ihre Identität, bis ein Dienstmädchen bei der Polizei auftaucht und seine Herrin Mrs Clifford als vermisst meldet. Es stellt sich rasch heraus: Sie ist die Tote von Deptford.
Eine neue Spur ergibt sich, als Bens Ehefrau Lizzie von einer Freundin um Rat gefragt wird. Deren Bruder Edgar hat Spielschulden - bei niemand anderem als Mrs Clifford. Nun gerät Edgar in Verdacht, und Lizzie soll ihm helfen.
Bald sind Lizzie und Ben wieder auf der Jagd nach einem rücksichtslosen Mörder ...




In Depfort, einem nicht gerade schönen Stadtteil Londons, wird eine unbekannte Frau tot aufgefunden. Niemand scheint sie zu kennen. Bis ein Mädchen ihre Dienstherrin im gleichen Stadtteil als Vermisst meldet. Ben beginnt zu ermitteln. 

Ich mag die die Ben und Lizzi Reihe, weil sie so anders ist als die anderen drei Buchreihen von der Autorin. Doch leider muss ich sagen das dies das schwächste Buch aus der Reihe ist. Es gibt einfach zu wenig Tatverdächtige so das am einfach nur schlussfolgern muss, wer der Täter ist. 

Mein Fazit: 
Ich gebe dem Buch trotzdem 4 von 5 Sternen. 

Susanne Ptak: Autorenmord

Zum Buch: 
Die Freunde der ostfriesischen Spinngruppe können es kaum fassen: Eine Leiche taucht auf, mitten im Stall von Britta und Steffen, mit durchgeschnittener Kehle! Bei dem Toten handelt es sich um Marco Gastmann, Krimiautor und Verleger aus Leer. Die eigenwillige Hauptkommissarin Maike Bloem leitet die Ermittlungen und hat ausgerechnet Brittas Bruder Nico im Visier – der erfolgreiche Neu-Autor hatte sich kurz vor Gastmanns Tod mit dem Verleger getroffen. Schnell wird jedoch klar: Nico selbst ist in Gefahr. Er erhält merkwürdige Mails und Drohbriefe eines „Fans“, der auf ein persönliches Treffen drängt. Genau solche hatte auch Gastmann vor seiner Ermordung erhalten... Viele Spuren führen in die ostfriesische Autorenszene, doch die Ermittler kommen nicht weiter. Und als ein zweiter Mord geschieht, wird der Fall noch rätselhafter...



Brittas Bruder Nico ist inzwischen Autor. Auf dem Hof trifft er sich mit dem Autor und Verleger Marco Gastmann. Ein Tag später wieder dieser in Brittas Stall tot aufgefunden. Nico wird sofort von der ermittelnden  Beamtin als verdächtig eingestuft. Wenn es da nicht noch den anonymen Fan geben würde. 

Ein weiterer spannender Roman aus von der Spinnradgruppe aus Ostfriesland und ich habe diesmal auch echt lange raten müssen wer der Täter ist.  

Fazit: 
Nette Geschicht für ein verregnetets Wochenende auf dem Sofa. 5 von 5 Sternen



Tom Hillenbrand: Gefährliche Empfehlung

Zum Buch: 
Frankreichs legendärer Gastroführer »Guide Gabin« lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des »Guide Bleu« von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?


Xavier Kieffer ist von seiner Freundin Valerie Garbin zu einem Fest nach Paris eingeladen worden. Dort wird unter anderem eine Art Ausstellung über die Geschichte des Guide Garbin gezeigt. Während des Festes verschwindet eine der besonders seltenen Aussagen. Als dafür auch noch Menschen sterben müssen beginnt Kieffer zu ermitteln und das nicht nur auf Wunsch eines gewissen "Freundes". 

Dieser Roman wird mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit erzählt. Leider wird dies nicht in den einzelnen Kapiteln gekennzeichnet. Sodas man immer mal wieder unerwartet gedanklich umschwenken muss. 
Die Geschichte selbst ist doch recht spannend. Allerdings Xaviers Aktion im Stil von das A-Team fand ich doch ein bisschen überzogen. In so kurzer Zeit kann doch kein Mensch, schon gar nicht alleine, so eine Aktion vorbereiten. 
Auf den Täter wäre ich allerdings nicht gekommen. Erst kurz vor Schluss ist bei mir der Groschen gefallen. Und das war doch eine gelungene Überraschung. 

Mein Fazit: 
Gutes Buch mit einem überraschenden Mörder. 4 von 5 Sternen.


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