Neues aus der Bibliothek

Heute mal wieder was aus meiner Bibliothek. Es geht um Mädels die nach Alaska auswandern, neue Abenteuer von Kater Brown, Harry Potter und Hogwarts, Traummännern und einer geheimnisvollen Tante.  Ach ja und die Queen ermittelt höchst persönlich.
Los gehts.




Liz Maverick: Girls on ice

Zum Buch: 
Nach ihrer geplatzten Verlobung liegt Clarissa auf dem Bett und heult. Stundenlang. Tagelang. Bis es sogar ihren zwei besten Freundinnen zu bunt wird. Clarissa braucht ein Erfolgserlebnis, beschließen sie – und wo wäre das einfacher zu haben als in der Antarktis, wo es praktisch nur Männer gibt? Kurz entschlossen organisieren sie dort drei Jobs. Doch vor Ort stellt Clarissa schnell fest, dass die Antarktis bei aller Naturromantik vor allem eins ist: kalt.

Eigentlich hat Clarissa ja schon ihr ganzes Leben verplant. Arbeiten, verloben, Job aufgeben, heiraten und Kinder bekommen. Blöd nur das ihr Plan nicht aufgeht, denn ihr Verlobter verlässt sie und Clarissa fällt in ein tiefes Loch. Doch wie gut das es beste Freundinnen gibt. Die haben einen Plan. Neuer Job, neue Herausforderungen  und neuer Mann und alles in .... der  Antarktis.

Gleich vorab. Das ist für mich so ein typischer Frauenroman a la Tussi hat Pech im Leben fällt aber irgendwie wieder auf die Füße.
Ehrlich gesagt war ich nach 100 Seiten schon genervt von den drei Mädels so das ich das Buch am liebsten weggeworfen hätte. Doch ich habe durchgehalten. Nur leider wird es im laufe des Buchs nicht besser und ich war irgendwann so genervt von Clarissas Art.

Mein Fazit. 
Gut das ich das Buch aus dem Bücherhotel mitgebracht habe und kein Geld ausgegeben. 2 von 5 Sternen.
David Safier: Traumprinz

Zum Buch: 
Welche Frau würde sich nicht gerne den perfekten Mann malen? Die verträumte Comiczeichnerin Nellie hat schlimmen Liebeskummer, als ihr zufällig eine alte tibetische Lederkladde in die Hände fällt. In die zeichnet Nellie ihren Traumprinzen: stark, edel und dreitagebärtig. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, hat der Prinz das Zeichenblatt verlassen und steht leibhaftig vor ihr. Mit Schwert und Kettenhemd. Gemeinsam mit dem ungestümen Prinzen namens Retro macht Nellie sich in Berlin auf die Suche nach dem Geheimnis der magischen Kladde. Denn alles, was man in sie hineinzeichnet, erwacht zum Leben. Dabei erlebt das ungleiche Paar jede Menge Abenteuer: Nellie und Retro kämpfen gegen Skinheads, sie fliehen vor der Polizei und stellen fest, dass böse Kräfte mit der Magie der Lederkladde die Welt zerstören wollen. Das größte Abenteuer jedoch, das die beiden zu bestehen haben, ist das der Liebe.


Nellie hat aber auch Pech wenn es um Männer geht. Nach einer schlimmen Enttäuschung und einer Ausstellung wo sie dem Künstler eine geheimnisvolle Kladde klaut zieht sie sich in den Comicladen zurück und zeichnet in die selbige ihren Traummann. Und wie sollte es anders sein erwacht dieser am nächsten Morgen zum Leben. Blöderweise ist Retro so gar nicht wie ihr Traummann. Und warum überhaupt erwacht alles was man in die Kladde zeichnet zum leben?

Märchen mal anders. Oder ich sollte sagen ein modernes Märchenbuch mit einer witzigen Geschichte und lustigen Bildern. Ja in diesem Buch gibt es auch Bilder.  Also auch was für Lesemuffel. 
Dieses Buch ist wirklich lustig, witzig und endlich mal wieder genausso wie fast alle David Safier Bücher sind. (Bis auf Muh).

Mein Fazit: 
Mir hat es gefallen. 5 von 5 Sternen. 

C.C. Benison :Mord auf Schloß Sandringham

Zum Buch: 
Jane Bee, Kanadierin und ihres Zeichens Hausmädchen bei der Queen, freut sich auf besinnliche Tage auf Schloß Sandrigham, wenn sie schon über die Weihnachtstage keinen Urlaub bekommt. Sogar ihr Vater, ein Mountie, ist aus Kanada angereist, allerdings um Jane davon zu überzeugen, ihr Studium wieder aufzunehmen. Doch mit der Ruhe ist es nicht weit her. Ausgerechnet in dem Bürgerhaus, in dem die Jagdgesellschaft der Queen ihren Imbiss einnehmen will, wird die Leiche einer Frau gefunden, die der Queen wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Was hat es mit dem Tod dieser mysteriösen Doppelgängerin auf sich? Und woher kommt das Diadem der ehemaligen Herzogin von Wales, Walli Simpson, das Jahre lang als gestohlen galt? Die Queen höchstpersönlich bittet Jane auch diesmal wieder, sich diskret für sie umzuhören. Scheinbar hat alles mit anonymen Drohbriefen der radikalen Tierschützer zu tun. Doch als ein zweiter Mord geschieht, ahnt Jane, daß der Täter wohl in der illusteren Gesellschaft der königlichen Familie zu suchen ist.



Jane, ist Kanadierin und arbeitet für die Queen.  Es ist Weihnachten und die königliche Familie verbringt die Feiertage wie jedes Jahr auf Schloss Sandrigham. Jane selbst freut sich auf ruhige Tage, auch wenn sie selbst arbeiten muss. 
Doch dann findet man im Bürgerhaus,  wo ihre Majestät ihre Jagedgesellschaft zum Imbiss eingeladen hat, eine Leiche. Die Tote sieht der Queen erschreckend ähnlich und sie trägt auch noch ein Diadem auf dem Kopf. Nicht irgendeins sondern das verschwundene Diadem von Walli Simpson. 

Ich habe das Buch per Zufall im Bücherhotel gefunden und weil ich den Titel und die Story selbst witzig fand nahm ich es mit. 
Ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. In diesem Buch ermittelt Jane zusammen mit ihrem Vater, der Queen und deren Schwester . Natürlich ermitteln die Queen und die Prinzessin nicht selbst sondern treffen sich nur immer mal wieder mit Jane. 

Mein Fazit: 
Eine unterhaltsame Geschichte für kalte Wintertage. 4 von 5 Sternen. 

J. K. Rowling: Harry Potter und das verwunschene Kind

Zum Buch. 
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.



Es war nie leicht Harry Potter zu sein. Doch sein Sohn zu sein scheint noch schwere. Jedenfalls sieht Harrys jüngster Sohn Albus es so. Er ist anders als der Rest seiner Familie. Und will im Grunde auch gar nicht so sein wie sein Vater oder der Rest der Familie. Und das macht sich eine dunkle Macht zum Nutzen. 

Ich weiß das die Meinung zu diesem Buch auseinander gehen. Aber es war doch klar das es sich um ein Theaterstück handelt und sein Script. Also war doch auch klar das es nicht wie die anderen Bücher aufgebaut ist. Und doch bleibt die Autorin ihrem Stil wirklich treu. Sie ist  bekannt dafür um Szenen herum zu schreiben und genau das macht neben der Handlung ihre Bücher ja auch aus. Und genau das hat sie auch in diesem Buch wieder perfekt umgesetzt. 
Mit etwas Fantasie kann man sich das ganze auch als Film vorstellen. 

Mein Fazit: 
Mir hat es gefallen. Egal ob als Buch oder Script. Die Idee war gut und die Überraschung zum Ende hin auch. 5 von 5 Sternen. 

Ralph Sander: Kater Brown und die Kämpfer des Osten

Zum Buch: 
Die Reisejournalistin Alexandra Berger will über ein Japan-Fest auf Schloss Duckrath bei Düsseldorf berichten. Höhepunkt ist ein Turnier berühmter japanischer Sumokämpfer, die im Rahmen ihrer Welttournee dort Station machen. Doch noch bevor die ersten Kämpfer in den Ring steigen, wird einer von ihnen im Trainingsraum tot aufgefunden. Diagnose: Herzversagen durch übermäßige Fettleibigkeit. Oder steckt doch mehr dahinter?
Dank Kater Brown finden Alexandra und ihr Kollege Tobias, der als Sportreporter ebenfalls über den Kampf berichten wollte, deutliche Hinweise auf ein Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen geraten sie in ein fatales Netz aus Zurückweisung, Gier und Ehrgefühl.



Diesmal bleibt Alex in Düsseldorf. Dort soll sie über ein Japan- Fest berichten. An ihrer Seite Kollege Tobias und Kater Brown und letztere führt die beiden wie sollte es anders sein zu einem neuen Mordfall. Ein toter Sumoringer. Nur war es wirklich Mord?

Das Buch geht nahtlos vom zweiten in das dritte über. Und natürlich fehlt das ewige Geplänkel von Tobias und Alex nicht. Allerdings ist es nicht so vordergründig. So das einem das irgendwann auf den Geist gehen könnte. Nebenbei lernt man noch so ein ganz klein bisschen was über den Sumosport verpackt mit einer Leiche und allem was zu einem guten Kurzkrimi gehört.  

Mein Fazit: 
Inzwischen mag ich die Reihe sehr gerne und finde es schön das Alex mal zu hause bleibt zum ermitteln. 5 von 5 Sternen

Ralph Sander: Kater Brown und das Testament der Madame Maupu

Zum Buch: 
Folge 4: In ihrem neuen Fall sind der Kater mit dem besonderen Riecher für Schurken und Verbrechen und die Journalistin Alexandra in Belgien unterwegs. Doch statt auf einem Pralinenfestival landen die beiden auf dem Rittergut der jüngst verstorbenen Madame Maupu. Fälschlicherweise für Erben gehalten, geraten sie in die Testamentseröffnung - und dadurch direkt in ihren nächsten Fall! Denn Madame hinterlässt ihren Erben auf den ersten Blick nur wertloses Zeug. Doch der Schein trügt und es gibt jemanden, der das auch ganz genau weiß...



Eigentlich will Alex nur nach Belgien zu einem Pralinenfestival fahren und von dort berichten. Doch Kater Brown hat wieder mal seinen eigenen Kopf und so führt er sein Frauchen auf ein Rittergut. Hier wurde gerade das Testament der Madame Maupu veröffentlich. Und Madame Maupu hatte eine beträchtliche Verwandschaft und wie es scheint auch ein Geheimnis. Und es scheint auch so das das jemand weiss. Ohne das Alex es eigentlich will fängt sie an zu ermitteln. 

Ich muss schon sagen das ich mich dieses Mal bei einem Kater Brown Roman gegruselt habe. Vielleicht lag es daran das ich das Buch abends im Bett gelesen habe und ich an dem Abend alleine war oder vielleicht lag es auch einfach nur daran wie der Autor die Szenen beschrieben hat. 
Spannend bis zum Schluss. 
Ich war froh das mein Kater Blacky Fuchsberger neben mir im Bett lag, weil ich mich wahrscheinlich sonst bei dem kleinsten Geräusch eingeschlossen hätte. 

Mein Fazit: 
Ich habe zeitweise den Atem angehalten beim lesen und auf Geräusche im dunklen gehört. Aber ich konnte das Buch auch nicht zur Seite legen. 5 von 5 Sternen. 

Nancy Atherton: Tante Dimity und das geheimnisvolle Testament

Zum Buch: 
Als ich von Tante Dimitys Tod hörte, war ich fassungslos. Nicht weil sie tot war, sondern weil ich bis dahin nicht wusste, dass es sie gegeben hatte."

Lori Shepard ist frisch geschieden und pleite. Als auch noch ihre geliebte Mutter stirbt, glaubt sie vollends den Boden unter den Füßen zu verlieren. Da erhält sie die Nachricht von einer Anwaltskanzlei: Lori soll das Erbe ihrer Tante Dimity antreten. Hat es Tante Dimity, die Figur aus den Gutenacht-Geschichten ihrer Kindheit, wirklich gegeben? Zusammen mit dem jungen Anwalt Bill Willis macht sich Lori auf den Weg nach England und findet in dem kleinen Dörfchen Finch Tante Dimitys Cottage, ihr ungewöhnliches Erbe - und das größte Abenteuer ihres Lebens.



Loris Leben sieht alles andere als rosig aus. Geschieden, arbeitslos, pleite und wirklich Freunden hat sie auch nicht. Und dann stirbt auch noch ihre Mutter. Doch eines Tages bekommt Lori eine Einladung zu einer Testamentseröffnung. Ihre Tante Dimity ist gestorben und hat ihr ein beträchtliches Erbe hinterlassen. Beträchtlich und geheimnisvoll, denn Lori wusste gar nichts von der Existenz der Tante. Denn eigentlich war Dimity immer eine Fantasiefigur aus Kindertagen. 

Lori macht sich eher gegen ihren Willen auf eine lange geheimnisvolle Reise. Für meinen Geschmack zu lang. Irgendwie war die Geschichte zwischenzeitlich echt zäh und zog sich  in die Länge. Schon den Weg bis Lori überhaupt zum Testament und die Bedingen kommt scheint sich unendlich zu ziehen. 
Dieses Buch wurde als Wohlfühlkrimi betitelt. Sicher gibt es Leute die dieses sogenannten Wohlfühlbücher oder Frauenbücher mögen. Ich wenn sie gut sind. Aber auf den Krimi selbst habe ich die ganze Zeit vergebens gewartet. Für einen Krimi muss es doch mindestens eine Leiche oder wenigstens Entführung mit Intrigen und Verdächtigen geben. Darauf wartet man in diesem Buch vergebens.

Mein Fazit: 
Dieses Buch ist eher so ein Ding aus Frauenroman und Kindergruselgeschichte. Schade. Klang wirklich vielversprechend. 3 von 5 Sternen. 

J.K. Rowling: Hogwards: Ein unvollständiger und unzuverlässiger Leitfaden

Zum Buch: 

Das Zaubereiministerium war jedoch der Meinung, dass die Errichtung eines weiteren Zaubererbahnhofs mitten in London selbst die notorische Entschlossenheit der Muggel, alles Magische zu ignorieren, überstrapazieren könnte. – J.K. Rowling
Pottermore Presents ist eine Textsammlung von J.K. Rowling: Lesefutter aus dem Pottermore-Archiv, das ursprünglich auf pottermore.com erschienen ist. Diese eBooks mit von Pottermore kuratierten Texten laden ihre Leser ein, sich noch intensiver mit den Harry-Potter-Geschichten zu befassen: J.K. Rowling lässt uns an ihren Inspirationsquellen teilhaben, enthüllt erhellende Details zum Leben von Charakteren und präsentiert Überraschendes aus der magischen Welt.
Der Band „Hogwarts - Ein unvollständiger und unzuverlässiger Leitfaden“ nimmt den Leser mit auf einen Rundgang durch die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Wir erkunden dabei das Schlossgelände von Hogwarts, lernen die gespenstischen Dauergäste der Schule näher kennen und erfahren mehr über die Unterrichtsfächer und die Geheimnisse des Schlosses ... und das mit jeder Seite.


Vor einigen Jahren eröffnete die Autorin J.K: Rowling die Seite pottermore.com. Eine Seite in den es wie sollte es anders sein um Harry Potter und Co geht. Unter anderem erklärte sie viele Dinge warum sie so und nicht anders in der Welt von Harry Potter ist. Eine menge interessantes Material hat sich da zusammen gesammelt und wurde nun unter anderen über mehrere Ebooks  veröffentlicht.  
In diesem Buch dreht sich alles um Hogwarts. Die Schule, Lehrer, Geheimgänge, Geister ...

Es ist doch immer wieder spannend mal hinter die Kulissen zu schauen. Während man bei Filmen sich ein so genanntes Making off anschauen kann hat man bei Büchern die Möglichkeit nicht. J.K. Rowling hat es geschafft so ein Making off für Bücher zu erschaffen.

Mein Fazit: 

Mal was ganz anderes aus der Welt von Harry und Co und doch genauso bezaubernd schön wie der Ursprung.  5 von 5 Sternen.  





Kommentare