Dachbodenerinnerung & Salongeflüster: Die Abenteuer des Herrn Fuchsberger: Küchenweihnachtsgeschichten

Hallo ich bin es Herr Fuchsbergers, Blacky Fuchsbergers Dosenöffnermami,



... Moment, das ist doch mein Satz. Mit dem beginne doch ich immer. 

Das ist richtig Herr Fuchsberger. Aber ich finde heute sollte ich mal anfangen. 

Warum? 


Weil, heute Weihnachten ist. Und da fällt mir gerade eine Frage an Dich ein. Sag mal Herr Fuchsberger, heute kommt doch der Weihnachtsmann. Warst Du denn auch immer artig und hast  Dir ein Geschenk verdient? 

Sicher, doch. Ich bin doch immer artig. Na gut fast immer. 

A ha. Also nur fast immer. Und warst Du auch in letzter Zeit artig? 

Sicher doch. Schließlich kommt doch heute  der Weihnachtsmann.

Hmm, also ich sehe das anders. Mir fällt da gerade die Geschichte mit dem Futter ein. Vorletzte Woche musste ich mal wieder Blackys Dosen auffüllen. Ich holte sie also aus dem Schrank und nahm auch gleich den Messbecher mit dem Rest für sein Abendessen heraus. Ich füllte die Dosen auf und stellte sie wieder in den Schrank. 
Kurze Zeit später musste ich dann noch mal weg. Also ich ein paar Stunden später wieder heim kam viel mir sofort in der Küche der leere Messbecher auf dem Fußboden auf. Siedentheiß viel mir ein das ich ganz vergessen hatte ihn wieder in den Schrank zu stellen. 
Was hast Du zu Deiner Verteidigung zu sagen Herr Fuchsberger?

Ich hatte hunger. Und Du hast den Becher doch stehen lassen. Also dachte ich mir ich sollte mich selbst bedienen. 

Aber Du weißt schon das wir abgemacht haben das Du auf der Küchenarbeitsplatte nichts verloren hast? 

Ja. 


Na gut Du hast Deinen Fehler eingesehen. Schwamm drüber. Und da fällt mir gerade noch eine Geschichte ein. 

Eine Weihnachtsgeschichte? 

Nicht direkt aber sie spielt in der Vorweihnachtszeit und beruht auf Wahrheit. 

Es muss  jetzt gut 25 Jahre her sein. Damals war ich noch sehr jung. Es war November und ich war sehr schwer krank. Die Ärzte wussten nicht ob ich den ganzen Schlamassel namens Hirnhautentzündung überstehen würde. Meine Eltern, Deine Dosenöffnergroßeltern und Deine Dosenöffnerurgroßeltern, taten alles um mich aufzuheitern. 
Meine Großeltern lebten damals auf dem Land. Sie hatten einen Hof mit Viehzeug und Garten. Zum Haushalt gehörte auch ein Kater. Max war sein Name. Ich liebte dieses Tier sehr, wie alle anderen auch. 
Max war ein Haus- und Hofkater. Er ging im Haus, in den Schuppen, Werkstatt, Garten und Stall ein und aus. 

Um ihn dreht sich wohl die Geschichte?

Genau, es geht um Max. 
Folgende Geschichte erzählten mir meine Mutter und später meine Großmutter: 
Es gab da diese Ritual zwischen meiner Großmutter und Max. Jeden Morgen um 4.00 Uhr stand Max am Schlafzimmerfenster meiner Großeltern. Er wurde dann von ihr eingelassen. Bekam in der Küche sein erstes Frühstück. Oma ging dann in den Stall die Hühner raus lassen und anschließend ins Bett. Um dann um 7.00 Uhr endlich aufzustehen. 
Im Novmber des besagten Jahres beschloss meine Großmutter das es eines Tages Leber geben sollte. Sie holte diese abends aus der Gefiertruhe und legte sie zum auftauen auf den Waschtisch. 
Am nächsten morgen kam Max  wie immer in der Früh nachhause bekam sein Frühstück und blieb dann bis seine Dosenöffner aufstanden in der Küche zum schlafen. 
Als meine Oma um 7.00 Uhr dann in die Küche kam und ihren Morgenkaffee zu kochen viel ihr als erstes eine Schüssel am Boden auf. Als sie diese aufhob lag darunter nur noch ein kleines Stück Leber. Omas nächster Blick viel auf einen Max der auf dem Küchenstuhl saß und sie die Schnauze leckte. 
Doch statt mit ihm zu schimpfen meinte sie nur: Na hat es geschmeckt? 
Max leckte sich weiter sichtlich zufrieden die Schnauze. 


Ein paar Wochen später ganz kurz vor Weihnachten, mir ging es inzwischen wieder gut und ich war auch schon wieder zuhause, da wiederholte sich das ganze. Nur diesmal war Oma schlauer gewesen und hatte die Leber und Schüssel in Folie eingeschlagen. Max ging diesmal leer aus.

Und hat der Max ein Weihnachtgeschenk bekommen?

 Klar das restliche Stück Leber. Oma hat es für ihn eingeforen.

Eine schöne Geschichte. 

Finde ich auch. 

Frohe Weihnachten Herr Fuchsberger. 

Und frohe Weihnachten allen Cottagegästen da draußen. 





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Kommentare

  1. Verspätet aber ich komme noch und wünsche euch ein frohes Fest. Hoffe ihr hattet schon zwei geruhsame und schöne Tage und könnt auch den heutigen bei euch 2.Weihnachtsfeiertag genießen.

    Schöne Geschichten hast du erzählt, und tja, wie kann man auch böse sein wenn man als Dosenöffener nicht darand denkt bestimmt Dinge nicht einfach so stehen zu lassen. Bei Gismo wäre es bei allem was mit Huhn zu tun hat. Da würde ich auch keine Hand ins Feuer legen dass er nicht auf Tisch oder Küchenanrichte springen würde. Allerdings Bratwürste und sonstiges kann ich dort zum auftauen liegen lassen...

    Liebe Grüsse

    N☼va

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