Ein neuer Fall für die Spinnradgruppe, Cherringham, Abschied von Honey und willkommen Daisy

Ann Granger: Mord mit spitzer Feder: Ein Fall für Jessica Campbel 

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Idyllisch liegt das herrschaftliche Glebe House mitten am Fluss. Erst kürzlich ist der Schriftsteller Neil Stewart hier eingezogen. Die Idylle wird jedoch rasch getrübt, als die Leiche einer jungen Frau angeschwemmt wird. Neil kennt sie nur zu gut. Sie war die Bedienung in einer Gaststätte, in der der Autorenzirkel von Weston St. Ambrose das Ende eines Schreibkurses gefeiert hat, eines Kurses, den Neil gehalten hat. Nicht nur ein Mitglied des Zirkels scheint ein Motiv für den Mord zu haben. Verdächtige gibt es viele. Jessica Campbell beginnt zu ermitteln ..





Der Schriftsteller Neil Stewart hat sich mit seiner Frau aufs Land zurück gezogen. Doch so idyllisch das ganze erst auch wirkt, der Schein trügt. Als dann auch noch eine Leiche am Steg seines Grundstücks angespült wird und die Tote die Tochter eines Verbrechers ist, da ist das Chaos perfekt. 
Jessica Campbell beginnt zu ermitteln und  Verdächtige findet sich reichlich. Vor allem in Neils Schriftstellerkurs. 

Wieder mal ein gelungener Krimi  von Ann Granger der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. 

Mein Fazit: 
5 von 5 Sternen. 

Jean G. Goodhind: Mord unter Brüdern:Honey Driver ermittelt

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Hotelbesitzerin Honey Driver liest in der Zeitung, dass Casper St John Gervais, Vorsitzender des Hotelfachverbands von Bath, tot aufgefunden wurde. Doch Casper lebt! Die Leiche ist sein Halbbruder. Casper bittet Honey zu ermitteln. Aber ihr Freund Detective Chiefinspector Steve Doherty ist entschieden dagegen. Er hält die Sache, auf die sich Honey da einlassen will, für viel zu gefährlich. Und den blonden Schönling, der neuerdings immer mal in ihrer Nähe auftaucht, mag er gar nicht.

Casper ist tot. So liest es Honey eines Tages in der Zeitung. Der Vorsitzende des Hotelfachverbandes ist ermordet aufgefunden worden. 
So scheint es. Doch alles ist anders als gedacht und Honey scheint diesmal selbst in eine Falle zu laufen, denn eigentlich hat Steve ihr ja verboten Nachforschungen zu betreiben.  

Leider ist diesmal wirklich alles anders als sonst.  Dies ist wohl der letzte Roman der Reihe. Und leider merkt man das auch. Zum ersten Mal in meiner ganzen Honey Lesezeit habe ich mich echt schwer getan. Ich konnte mich echt dem Gefühl nicht erwähren das die Autorin versucht hat die Reihe mit einem Showdown zu Ende zu bringen. Leider ohne Erfolg. 
Aus irgend einem Grund konnte ich der Geschichte nicht so recht folgen. Statt eine Buch mit all den lieb gewonnen  Charakteren gab es eine neue Figur die mir echt auf die Nerven ging. Dafür kamen Lindsay, Steve, Casper, Gloria und Co echt zu kurz. Einige Charaktere wie Clint und Smoother kamen gar nicht erst mehr vor. 

Mein Fazit: 
Schade das eine meiner Lieblingsreihen nun zu Ende ist. 
Und leider auch schade für ein so schlechtes Ende. 

Aber vielleicht geht die Reihe ja irgendwann doch wieder weiter. 
3 von 5 Sterne. 

Rob Reef: Stableford: Ein Krimi aus Cornwall

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England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig - mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord …



Wir befinden uns in der Mitte der 30er Jahre des letzen Jahrhunderts. Professor Stableford wird zu einem Golfturnier aufs Land eingeladen. Wie es scheint. Doch schon auf der Hinfahrt, mit dem Zug, lernt er einige seiner Golfmitspieler kennen. 
Und wie sollte es anders sein. Niemand kennt den geheimnisvollen Gastgeber des Turniers. Als dann auch noch einer der Teilnehmer ermordet wird und das während eines Golfspiels erwacht in Stableford der Sherlock Holmes. 

Ganz ehrlich? Ich halte nichts davon den Stil eines anderen Autoren zu kopieren oder aber nachzuahmen. Der Vergleich mit Agatha Christie ist echt übertrieben. Zeitweise hatte ich echt das Gefühl das der Autor auf Biegen und Brechen versucht hat wie die Christie Romane zu klingen. Dieses Mischung aus The Gosfort Park, Doyle und Christie geht für mich persönlich gar nicht. 

Mein Fazit: 
Für mich durchgefallen.  1 von 5 Sternen. 

Carola Dunn: Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

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England in den wilden zwanziger Jahren. Eigentlich soll die junge Adlige Daisy Dalrymple einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das zauberhaft gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner schönen Frau. Aber der Schein der Idylle trügt: Im zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit Alec Fletcher von Scotland Yard löst Miss Daisy ihren ersten Fall ... 

Wir befinden uns in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die junge Daisy ist eine verarmte Adlige die sich ihren Lebenunterhalt durch schreiben verdient. 
Und ihr erster Artikel führt sie gleich nach Wentwater Court. Kurz nach Weihnachten kommt sie dort an um ihren Artikel zu schreiben. Sie trifft auf eine illustre Gesellschaft und nicht lange lässt ein Mord auf sich warten. 
Daisy ermittelt zusammen mit dem smarten Chief Inspektor Fletcher zusammen....


Hier passt wirklich alles. Die Atmosphäre, die Geschichte, die Figuren. Ich habe das Buch förmlich verschlungen. 
Der Beginn einer neuen Serien. Titel, Figuren, Handlung ... es passt einfach alles zusammen. 

Mein Fazit: 
Das könnte eine neue Lieblingsreihe werden. 4 von 5 Sternen.  


Costello/ Richards: Cherringham - Ein Trauerfall in der Familie: Landluft kann tödlich sein

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Digitale Romanserie. Folge 24. Als der gebrechliche Harry Platt bei einem Treppensturz zu Tode kommt, sieht alles nach einem tragischen Unfall aus.
Doch Anwalt Tony Standish wird misstrauisch, als er entdeckt, wie groß Harrys Nachlass ist und wer seine Erben sind.
Er bittet Jack und Sarah um Hilfe, die bei ihren Nachforschungen auf ein lange gehütetes Familiengeheimnis stoßen - und eine schwere Entscheidung treffen müssen. 
Und für Jack ändert ein plötzlicher Anruf aus Amerika alles. 


Der Anwalt Tony Standish bittet seine Freunde Sarah und Jack im Fall Harry Platt zu ermitteln, denn er glaubt nicht so recht an einen einfachen Treppensturz der zum Tod seines Mandanten geführt hat. 
Jack und Sarah ermitteln und stoßen auf ein Familiengeheimnis. Doch werden sie es dieses Mal zusammen lösen können?

Dies ist die Finale Folge der 2 Staffel und ich nehme mal gleich vor ab das sie ein offenes Ende hat. 
Auch diese Staffel endet gnadenlos gut. Und es ist klar das es mit Sarah und Jack weiter gehen muss. 

Mein Fazit: 
Ich will wissen wie es weiter geht. Und warum muss Jack nach hause fahren? 
5 von 5 Sternen

Katharina M. Mylius: Die Toten vom Magdalen College


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Bei einem Alumni-Dinner im Magdalen College der Universität Oxford bricht ein wichtiger Lokalpolitiker tot zusammen. Er wurde vergiftet, doch keiner der Gäste an seinem Tisch will etwas gesehen haben. 

Und auch bei ihren weiteren Nachforschungen stoßen Inspector Heidi Green und ihr neuer Kollege Frederick Collins von der Thames Valley Police auf eisernes Schweigen. Nur eins steht fest: Ein paar der Ehemaligen hüten ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit. Bald gibt es eine zweite Leiche 



Im  Magdalen Collage findet das alljährliche Alumni Dinner statt. Eine illustre Gesellschaft von ehemaligen  Studenten, Professoren, Berühmtheiten und Lokalpolitikern kommen dort zusammen. Doch dann wird einer dieser Politiker ermordet. Doch wer hatte ein Motiv dafür?

Wenn ich ehrlich bin kann ich mich kaum noch an das Buch erinnern. Das heißt es hat mich alles andere als gefesselt. Ich weiß noch das ich es zu Ende gelesen habe. 

Mein Fazit: 
1 von 5 Sterne

Susanne Ptak: Jägermord

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Der ostfriesische Psychiater Volker Bräuer kann seinen Augen kaum trauen: Ein abgetrennter Schweinekopf, mitten auf seinem Gartentor! Die beigefügte Drohung ist deutlich: „Du bist der Nächste“. Doch wer will dem passionierten Jäger etwas anhaben? Kommt die Drohung aus der Jägerschaft, steckt einer seiner Patienten dahinter oder gar eine Tierschutzorganisation? Der unbeliebte Jäger nimmt die Sache nicht ernst, doch wenig später wird seine Frau Sina angeschossen. Die Ereignisse überschlagen sich, und Jens aus der ostfriesischen Spinngruppe ist als Nachbar der Bräuers gefährlich mittendrin... 

Eines  Tages hängt beim Pyschiater Bräuer ein Schweinekopf mit Drohung am Gartentor. Doch wer will den Jäger umbringen und warum?
Ein neuer Fall für die  Spinnradgruppe. 

Ich mag diese Serie. Genau das richtige für die kalte Jahreszeit. Und wie immer sehr unterhaltsam. 

Mein Fazit: 
Mehr davon. 5 von 5 Sternen. 

Carola Dunn: Miss Daisy und der Tod im Wintergarten

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Daisy Dalrymple, eine junge, schöne Adlige mit ausgeprägtem kriminalistischen Scharfsinn, besucht im England der zwanziger Jahre das imposante Landgut Occles Hall. Eigentlich will sie hier einen Artikel schreiben, aber wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird im Wintergarten die Leiche der Magd gefunden. Die Polizei verhaftet den Gärtner, aber ist er tatsächlich der Mörder? Miss Daisy hat da so ihre Zweifel, und zusammen mit Alec Fletcher von Scotland Yard macht sie sich an die Ermittlungen in ihrem atemberaubenden zweiten Fall. 

In ihrem zweiten Fall verschlägt es Daisy wieder auf ein Landgut. Nur diesmal besucht sie ihre alte Freundin Bobby, deren liebenswerten Vater, Bruder  und deren herrschüchtige Mutter. 
Und natürlich wie könnte es anders sein es passiert ein Mord. Eines des Dienstmädchen, das als verschwunden galt taucht ermordet im Wintergarten wieder auf. Natürlich will die Herrin des Hauses alles unter den Tisch kehren. Doch sie hat die Rechnung ohne Daisy und Chief Inspektor Fletcher gemacht. 

Die Reihe erinnert ein bisschen an Cluedo. Wer ermordete das Dienstmädchen, wo und womit? 
Aber ich mag Cluedo. Also mag ich auch diese Reihe und den  Dickkopf Daisy. 
Mit Agatha Christie würde ich die Autorin nicht vergleichen. Sie hat doch ihren eigenen Stil. Für mich persönlich einen guten. 

Mein Fazit: 
Mehr davon. 4 von 5 Sternen. 

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