Von ersten fantastischen Akademie- Abenteuern, einem Hexenkater, die Onlineomi feiert Weihnachten einem Weihnachtsdieb, Weihnachtsstreik und Weihnachtsmord

Platti Lorenz: Dieses Hutmenschenkomplott: Tyrrin Hexenkater Band 1

Zum Buch: 
Tyrrin ist ein Kater und dazu ein Sonderling. Kaum hat er das Licht der Welt erblickt, dauert es nicht lang, bis er zu viel für seine eigene Familie wird. Tyrrin fällt auf, lernt lieber von Menschen als von seinesgleichen und findet seinen Platz rasch an der Seite der Menschenfrau „Old Lady“. Doch dann passiert es, dass sich auf einmal so ein „Hutmensch!“ in sein Leben schleicht und Old Lady verschwindet.  



Tyrrin ist ein kleiner Kater. Typ Nervensäge, der lieber von den Zweibeinern lernt als von seinem Mama. Und dann versteht auch noch die Menschen und die Menschen ihn. Doch eines Tages kommt so ein Mensch mit Hut und nimmt ihn mit und damit beginnt der ganze Ärger.

Dieses Geschichte hat eigentlich als Blog begonnen und wurde von der Autorin jeden Monat Kapitel für Kapitel erstellt. Inzwischen gibt des das erste Abenteuer von Tyrrin als Ebook. So das man das ganze auch im Zusammenhang lesen kann.

Mein Fazit: 
Nette Geschichte, vor allem für Katzenliebhaber. 4 von 5 Sternen. 


Carola Wimmer: Diebischer Advent

Zum Buch:
Johnny hat sich dieses Jahr so auf Weihnachten gefreut: Die erste Saison im neuen Süßwarenladen seiner Eltern steht bevor und nach Weihnachten unternehmen sie alle zusammen eine schöne Reise. Doch nun hat ein mit allen Wassern gewaschener Dieb die Alarmanlage im Laden ausgetrickst und alle Einnahmen mitgehen lassen. Als dann auch noch andere Ladenbesitzer ebenso ausgenommen werden, beschließen Johnny und seine gewitzte Cousine Aurelia, dem Dieb auf die Spur zu kommen. Eine spannende Diebesjagd im Advent beginnt.


Eigentlich hat Johnny sich ja auf Weihnachten gefreut. Mama hat endlich ihren Bonbonladen eröffnet. Doch dann bricht sich seine Tante das Bein und Johnnys blöde Cousine Aurelia kommt aus der Schweiz zu ihnen. Doch das ist noch lange nicht das schlimmste. Ein Dieb treibt sich in der Stadt um und bricht nachts in Läden ein. Als dann auch im Naschkätzchen eingebrochen wird müssen Johnny und Aurelia ermitteln.

Das ist eines dieser Adventskalendergeschichten in 24 Kapiteln. Dieses Buch ist in erster Linie für Kinder gedacht und jedes Kalendertürchen wird mit einem Bild eröffnet und mit einer Frage geschlossen. 

Mein Fazit: 
Sehr schön gemacht. Das warten auf Weihnachten wird einem leichter gemacht. Nur das warten auf einen neuen Tag für ein Kapitel nicht. 5 von 5 Sternen. 
Jennifer Estep: Frostkuss

Zum Buch: 
Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen. 


Gwen ist ein ganz normales Mädchen von 17 Jahren mit ganz normalem Problemen, die man so in dem Alter hat. Mit einer Ausnahme: Ihr Mutter kam bei einem Autounfall ums Leben, Gwen kann Dinge sehen und sie geht auf die Mythosakademie. 
Wo sie keine Freunde hat und auch gar nicht sein will. Und dann findet sie auch noch eine Mitschülerin ermordet in der Bibliothek auf. War das einfach nur ein Dämonenmord oder steckt doch mehr dahinter?

Die ist der Beginn einer Fantasiereihe, klingt auch recht gut. liest sich recht schnell und macht somit einen guten Eindruck. 
Nur hat das ganze einen Harken. Ich hatte das Gefühl einfach ein Buch mitten aus der der Reihe gelesen zu haben und nicht den Eröffnungsroman. 
Warum Gwen eine Gypsy ist und wie sie auf die Akademie kommt wird einfach mal so eben am Rande herunter geschrieben. Genauso wird der Tod der Mutter behandelt. 
Die Geschichte selber handelt vom klassischen Teenie Problemen: Liebe, Eifersucht und Hass. Mehr verrate ich nicht. 

Mein Fazit: 
Ich hätte mir gewünscht das die Geschichte mit Gwens Ankunft an der Mythos Akademie begonnen hätte und wie sie ihre Gabe entdeckt. 
Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht. 4 von 5 Sternen.  


Elisabeth Marienhagen: Lotti Anderson trinkt Eierlikör

Zum Buch: 
Ein Putztuch und Eierlikör, so hatte Lotti Anderson sich die Bescherung nicht vorgestellt. Wo bleibt die Achtung, die Heinz-Herrman ihr entgegenbringen sollte. Lotti schenkt sich ein ordentliches Glas ein und denkt nach. Ihr Leben muss sich ändern. Die Leseprobe eines 1700 Seiten Manuskripts, das Heinz-Herrman verfasst hat, weist Lotti den Weg, ihm zu geben, was er braucht. 


Lotti hat mal wieder nichts gescheites von ihrem Mann Heinz-Hermann zu Weihnachten bekommen. Eben den üblichen Billigkram. Als Lotti dann auch noch auf dem Laptop ihres Mannes einen Roman entdeckt fast sie einen mörderischen Entschluss. 

Also diese Kurzgeschichte habe ich mal eben in 15 Minuten gelesen. Das ganze klingt wie eine dieser kleinen Kalendergeschichten und ist auf ihre Art  und Weise ganz witzig. Allerdings den Titel finde ich nicht so passend. 

Mein Fazit:
Eben eine Kalendergeschichte für eine 30 minutige Bahnfahrt. 4 von 5 Sternen.  

Torsten Rohde/ Renate Bergmann: Über Topflappen freut sich jeder

Zum Buch: 
«Weihnachten ist, wenn meine Tochter Kirsten sich ein Schälchen Müsli macht und zu meiner Gans sagt: ‹Das sind LEICHENTEILE.›» «Als Kisten wegen Schengpfui den Weihnachtsbaum aus der Wohnstube räumte, hat es mir gelangt. Seitdem geht es Weihnachten immer reihum, und letztes Jahr habe ich den Heiligen Abend mit Gertrud begangen. Ich sehe ein, dass Blut dicker als Wasser ist und das Fest bei Kirsten mal wieder fällig. Aber dorthin fahre ich nicht mit der Bahn! Letzthin habe ich da einem Mädel meinen Platz angeboten. - Und dann was das kein Blindenstock, sondern ein Stab für das Händi für Fotos! Die spinnen doch. Fliegen will ich!» So beginnt das neue Abenteuer unserer Online-Omi: Renate gerät in das falsche Flugzeug - und landet im London. Aber Harrods hin, Herzogin Kät her, zu Hause ist es doch am schönsten, und so versucht sie alles Mögliche, um wenigstens zu den Feiertagen zurückzukommen, denn: «Auf Silvester mit Ilse und Kurt freute ich mich schon jetzt. Sie wollen dieses Jahr Racklett mit mir machen. Da wird am Tisch gegrillt, sagt Ilse. Wo wir wohl die Holzkohle herkriegen im Dezember?»


Renate ist 82 Jahre alt und im Gegensatz zu ihren Altersgenossen für moderns offen. Und somit hat sie neben einem Mobiltelefon auch einen Facebookaccount. Wo sie regelmäßig allen über ihr Leben berichtet.
In diesem Buch geht es um Weihnachten mit Freunden und Familie. Und eigentlich will Renate diesmal wieder mit Tochter Kirsten feiern. Doch dann kommt alles anders, denn statt in den Flieger nach Köln steigt Renate, versehentlich, in den nach London.

Ich habe schon eine Weile hin und her überlegt ob ich mal eines der Bücher lesen sollte. Und ich habe es gewagt.
Natürlich ist Renate nicht ganz so modern wie man das glaubt, denn Traditionen beiben eben Traditionen. Und die müssen eingehalten werden. Auf Renates Art berichtet sich von Weihnachten und Co. Dabei ist sie oft langatmig und ausschweifend und kommt vom 100. ins 1000. und wieder zurück.

Mein Fazit :
Ein Buch lesen? Ja. Noch eines? Nein lieber nicht, denn ich glaube auf die Dauer würde Renate mir auf die Nerven gehen. 4 von 5 Sternen.

Costello/ Richards: Cherringham - Ein rätselhafter Einbruch: Landluft kann tödlich sein

Zum Buch: 
 Digitale Romanserie. Folge 20. Claire und Terry Goodman scheinen alles zu haben: eine erfolgreiche Firma, einen Sohn in Oxford, ein neues Anwesen direkt an der Themse und offenbar reichlich Geld. Als Jack und Sarah jedoch gebeten werden, in einem seltsamen Einbruch in ihrer Villa zu ermitteln, treten einige Geheimnisse zutage. Und kaum ist die Wahrheit enthüllt, wird sie für jemanden so unerträglich, dass Mord scheinbar der einzige Ausweg ist. 


Die Goodmans scheinen eine ganz normale Familie zu sein. Erfolgreich im Geschäft, ein Sohn der in Oxford studiert und ein schickes Anwesen direkt an der Themse.
Doch dann wird bei dem Ehepaar eingebrochen. Doch es verschwindet nur Terrys Computer und Claires Fluchtgeld. Alle anderen Wertgegenstände rühren die Diebe nicht an. Was steckt dahinter?

Ein neuer Fall für Sarah und Jack. Nicht gerade die beste Geschichte aber auch nicht die schlechteste. Da man zu Beginn der Handlung wirklich nicht weiß wohin die Geschichte gehen soll. Motive scheinen einige zu haben.

Mein Fazit: 
Ich mache es kurz. 4 von 5 Sternen. 
Sheila Roberts: Der Weihnachtsstreik

Zum Buch: 



Joy hat es satt immer und immer wieder an Weihnachten alles zu tun damit ihre Lieben daheim ein schönes Fest haben. Nur Bob, ihr Ehemann, ist eine alte Spaßbremse und schafft es immer wieder Joy das Fest zu vermiesen. Da beschließt Joy in einen Weihnachtsstreik zu treten, damit Bob mal merkt was sie alles für ihn tut. Auch Joys Freundinen finden die Idee toll, denn sie kämpfen, fast alle, mit ähnlichen Problemen. 
Bob und die anderen Männer nehmen die Herrausforderung an, den sie glauben Weihnachten ist ein Kinderspiel. 

Ich habe herzlich gelacht über den Roman und das eine oder andere kam mir auch bekannt vor. Allerdings mit einem Mann wie Bob oder Glen würde ich nicht verheiratet sein wollen. Bob wäre für mich so gar ein Scheidungsgrund. 

Mein Fazit: 
Nette Geschichte für die Vorweihnachtszeit, auch wenn das Buch kurz vor Ende ganz kurz schwächelt. Aber nur ganz kurz. 5 von 5 Sternen.

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