Ein trauriger Krimi, neues aus Cherringham und acht mal Gruselspaß

Der Vorteil an einer Grippe ist wenn man nicht gerade schäft, dann liegt man im Bett oder auf dem Sofa und hat Zeit zum lesen.  Geht mir jedenfalls so. 
Der Nachteil, ich hasse es zum nichts tun verdammt zu sein. Da hilft irgendwann auch das beste Buch nicht mehr. 

So geht es mir im Moment. Deshalb gibt es heute auch gleich vier Bücher auf einmal. 

Andreas Föhr: Scharfskopf

Zum Buch: 
Polizeiobermeister Kreuthner hat sich in einer durchzechten Nacht auf eine unselige Wette eingelassen: Er muss das Polizeisportabzeichen machen! Um seinen alkoholgeschwängerten Körper vorzubereiten, joggt er nun – noch nicht ganz ausgenüchtert – auf den Riederstein. Als er dem Kreislaufkollaps nahe am Gipfel ankommt, wird dem Bergwanderer neben ihm der Kopf weggeschossen. Kommissar Wallner und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen auf einen geheimnisvollen Vorfall, der zwei Jahre zurück liegt. Ein weiterer Mord geschieht, und allmählich laufen die Fäden an jenem Juniabend zusammen, an dem eine legendäre Runde Schafkopf gespielt wurde … 


In einer lauen Juninacht spielen vier Männer in einem Wirtshaus Scharfskopf. Unter ihnen auch der Polizeiobermeister  Kreutner. Während die Männer drinnen Karten spielen trifft sich draußen die Freundin der Wirts mit iher besten Freundin. Ein letztes mal, denn Kathrin will abhauen. Weg von ihrem prügelnden Freund und am liebsten will sie ihre Freundin Susi mitnehmen, denn auch die hat das gleiche Problem. Nur Susi kann sich nicht zur Flucht entscheiden, will der Freundin helfen. Leider werden die beiden Frauen gestört und Kathrin flieht ohne die Freundin ... für immer. Niemand weiß wo sie geblieben ist. Ihr Freund Stani glaubt das sie entführt bzw ermordert worden ist. 
Gut zwei Jahre später muß Kreuthner Wettschulden einlösen. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn er findet Stani, den  Freund der verschwundenen Kathrin ermordet auf. Hat das ganze was mit der legendären Scharfskopfrunde zu tun?

Am Anfang war ich etwas verwirrt bei diesem Buch, denn es springt zwischen der Vergangenheit 2007, der Vergangenheit 2009 und der Gegenwart 2009 hin und her. Doch irgendwann hatte ich mich dann so richtig eingelesen und kam damit auch gut zu recht. 
Erschreckend fand ich dann doch eher das Ende. Damit hatte ich dann doch nicht gerechnet. 

Mein Fazit: 
Ein gutes Buch mit einem traurigen Ende. 5 von 5 Sterne



Costello/ Richards: Cherringham - Der verschwundene Tourist: Landluft kann tödlich sein 

Zum Buch: 
 Digitale Romanserie. Folge 18: Als ein amerikanischer Tourist in Cherringham als vermisst gemeldet wird, sieht die örtliche Polizei zunächst keinen Grund zur Sorge, da sich bei geführten Touren häufiger Leute absetzen. Dann aber reist die Schwester des Touristen aus New York an, verzweifelt auf der Suche nach ihrem Bruder. Auch Jack und Sarah sind schließlich überzeugt, dass an dem Verschwinden des Mannes mehr dran ist, als es zunächst schien. Bald stecken sie knietief in einem Fall, bei dem es um heimlichen Betrug, Opfer, Schmach - und Tod geht. 


Eines Tages taucht bei Jack ein Amerikanerin auf. Sie sucht ihren verschwundenen Bruder. Alle Spuren führen nach Cherringham, denn hier soll er sich zu letzt als Tourist aufgehalten haben. 
Jack beginnt diesmal zuerst allein zu ermitteln, denn Sarah hat privat zu viel um die Ohren. 

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Jack ermittelt alleine. Im Moment sieht das ganze danach aus als ob die Autoren nicht so genau wissen ob sie jetzt aus den beiden doch ein Liebespaar machen sollen oder nicht. Jedenfalls empfinde ich das ganze so. Sarah zieht sich zu Beginn ziemlich aus dem Fall zurück und ist erst am Ende wieder wirklich dabei. 
Überraschend finde ich auch wohin die Geschichte am Ende dann führt. 

Mein Fazit: 
Eine gute Geschichte mit überraschenden Ende. 4 von 5 Sternen. 


Birgit Otten: Halloween: sieben verhexte Geschichten

Zum Buch: 
 Arkon hat eine ganz besondere Mission, und Nächte in englischen Wäldern können bisweilen gefährlich sein. Auch alte Damen sind nicht immer, was sie scheinen, und nicht einmal in Kneipen ist man vor eigenartigen Begegnungen sicher. Sarah entdeckt in der Nacht ein Irrlicht, und selbst Kürbisse können Überraschungen bieten. Wenn dann noch zu Halloween die Geister der Vergangenheit erwachen, endet das nicht immer wie geplant. 


In sieben kurzen Geschichten um die Halloweenzeit geht es mal um einen Raben auf Mission, eine alte Dame mit einmerkwürdigen Garten, um Irrlichter, Kürbisse und sogar in der Kneipe ist man nicht mehr sicher. 

Der Erzählerstil erinnert mich sehr an die bösen Nachtgeschichten. Und da ich diese sehr mag gefiel mir dann am Ende auch diese Buch das so angelegt ist das man das Gefühl hat der Erzähler sitzt einem gegenüber und erzählt einem gerade die erlebte  Geschichte.

Mein Fazit: 
Genau das richtige für einen nebligen kalten Herbstag oder sollte ich sagen für Halloweenlesegruselspaß? 5 von 5 Sternen. 


Jennifer Estep: Halloween Frost:Das Halloween-Special aus der Welt der "Mythos Academy"

Zum Buch: 
 Es ist Halloween, und die Mythos Academy ist von Kopf bis Fuß auf Horror eingestellt. In gruseligen Kostümen ziehen Studenten und Professoren verkleidet durch die Straßen – Gwen Frost hingegen trägt lediglich ihr sprechendes Schwert Vic. Zum Glück, denn als sie mit ihren Freunden in einen Hinterhalt gerät, ist Kampf der einzige Ausweg ... Das Halloween-Special aus der Welt der "Mythos Academy" spielt zwischen "Frostkuss" und "Frostfluch".



Dies ist eine Kurzgeschichte zu einer Serie aus der Reihe der Mythos Academy. 
Ich bin gestern erst durch Zufall auf die Reihe gestoßen. 
Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt war ich auch nach gut 30 Minuten damit durch. 
Im groben lernt man die Figuren und ihre Probleme gepaart mit einem kurzen Abenteuer in einer Halloweennacht kennen. 

Mein Fazit: 
Da die Handlung gut klingt, der Stil angenehm leicht zu lesen ist und ich auch sonst offen für Fantasiegeschichten bin 5 von 5 Sternen.

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