Salongeflüster: Die Abenteuer des Herrn "Fuchsberger": Abendrituale

 Hallo ich bin es Blacky. Blacky "Fuchsberger".


Kennt ihr das auch? Langsam geht ein langer Tag zur Neige. Die Vögel draußen singen ihre Lieder leiser. Die  Dosenöffner auf der Straße sind verschwunden. Und auch meine werden irgendwie ruhiger. 
Wenn sie von der Arbeit kommen sind sie immer so hektisch. 

Ach komm Herr "Fuchsberger", wenn ich von der Arbeit komme und Du schon in der Diele auf mich wartest, dann lasse ich die Tasche falle, gehe ihn die Knie und schmuse mit Dir eine Runde. Und erst dann ziehe ich mir die Schuhe und Jacke aus. Und überhaupt, Du machst doch den lieben langen Tag, wenn wir weg sind, nichts anders als schlafen. Du könnstest doch auch mal den Abwasch erledigen, Staub wischen und saugen, aufwischen, Blumen gießen oder einkaufen gehen. Und Dein Klo machst Du ja auch nicht selber sauber. ;)


Aber irgendwann werden die Dosenöffner dann ganz ruhig und liegen faul auf ihren Stühlen oder Menschenkörbchen rum. Manchmal lege ich mich dann dazu.

Ja, und dann kraule ich Dich. Oder wir schlafen zusammen eine Runde auf dem Sofa. Im Moment ist mein Job so anstregend das ich schon mal über einem Buch oder den Nachrichten im Fernseher einschlafe. 

Manchmal liege ich aber auch zwischen den Stuhl- und Tischbeinen und beobachte meine Dosenöffner. Aber meist wird mir das dann zu langweilig und ich gehe in die Küche schaue nach meinem Futter und Wasser. Da immer alles an seinem Platz ist springe ich dann auf die Küchenplatte und von dort aus auf den oberesten Schrank. Von dort spaziere ich dann auf den höchsten Punkt in der Küche um ein Nickerchen zu machen. 


Bis ich in die Küche komme. Deine Näpfe für die Nacht ins Wohnzimmer stelle, denn die Küche und die Diele sind nachts Sperrbezirk für Dich, Herr "Fuchsberger".  

Wenn meine Dosenöffnermami das macht, dann weiß ich jetzt geht es ab ins Menschenkörbchen im verbotenen Zimmer.

Ich finde es lustig das Du das Schlafzimmer immer noch so nennst, dabei hast Du das Bett und den Raum schon lange erobert. 

Wenn die Mami mein Futter also unters Bücherregal gestellt hat kommt sie noch mal in die Küche und öffnet den Schrank mit meinem Futter. Dort lagern aber auch noch andere tolle Sachen, die ich gerne fresse. Und davon holt sie jeden Abend etwas für mich aus dem Schrank. 


Ja, das stimmt Herr "Fuchsberger", aber das mache ich ja nur damit Du vom Küchenschrank runter kommst. Anders bekomme ich Dich da ja nicht runter. 

Ich springe dann schnell vom Schrank und warte in der Diele ...

... oder im Salon ...

... auf meine Dosenöffnermami. Meist muss ich wirklich auf sie warten. Weil sie immer so rum trödelt. 

Tu ich gar nicht. Aber die Türen und Fenster schließen sich nicht von alleine. Und die Lichter löschen sich auch nicht von alleine. 


Dann endlich geht sie in das verbotene Zimmer. Wenn sie wirklich in die Richtung geht, dann laufe ich wie der Wind hinter ihr her. An ihr vorbei und rauf auf das Menschenkörbchen. Dort warte ich dann auf Mami. 

Ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Manchmal muss ich Dir direkt einen Schups geben damit ich in mein Bett komme. 

Die Dosenöffner sind manchmal auch langsam. Ich trappel dann immer ein bisschen auf der Decke rum oder schnurre los. 

Hör mal, Herr "Fuchsberger" ich habe kein Fell so wie Du. Ich brauche also meine Decke. Du machst Dich doch darauf breit. Und wenn Du sie nicht ständig in Beschlag nehmen würdest, dann würde ich auch nicht so lange brauchen.


Und dann bekomme ich endlich meinen gute Nacht Leckerlie.

Stimmt, entweder gibt es Grasbit, Malzdrops, kleine Fleisch oder Fisch Leckerchen, Zahnsteindrops aus Fleisch oder am Sonntag ein ganzes Würstchen. 

Ach ist das lecker. Dafür schnurre und schmuse ich dann auch ganz doll mit meiner Dosenöffnermami. Ich kuschel und tobe sogar noch eine Runde mit ihr. 
Aber irgendwann sind die Leckereien dann alle und auf einmal wird es dann dunkel. Dann springe ich noch mal schnell aus dem verbotenen Zimmer zu meinen Futternäpfen. Schaue ob alles an seinem rechten Fleck steht. Gehe wieder ins verbotene Zimmer setzte mich eine Weile auf das Fensterbrett und irgendwann wenn springe ich dann zu meinen Dosenöffnern ins Menschnkörbchen und schlafe ein. 
Ach Abendrituale sind doch was schönes. 

Euer Blacky "Fuchsberger".


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