Landfrauenkrimi im Cluedo- Stil

Hannah Dennison: Mord in Honeychurch Hall

Zum Buch: 
Kat Stanford will mit ihrer Mutter ein Antiquitätengeschäft eröffnen, als diese überraschend einen einsamen alten Landsitz kauft. Honeychurch Hall ist mehrere hundert Meilen von London entfernt, und seine exzentrischen Bewohner hüten jede Menge Geheimnisse. Als die Leiche der Haushälterin entdeckt wird, scheint jeder von ihnen ein Motiv für den Mord zu besitzen. Auf der Suche nach dem Mörder muss Kat feststellen, dass sie nicht einmal mehr ihrer eigenen Mutter trauen kann. 


Kat ist ein berühmter Fernsehstar die das Leben im Showbiss satt hat. Eigentlich möchte sie viel lieber ein Antiquitätengeschäft mit ihrer Mutter eröffnen. Doch die hat für Kat eine Überraschung im Gepäck mit der sie gar nicht rechnet. Sie hat mal eben ein altes Haus auf dem Land gekauft. Kat besucht sie dort und erlebt gleich mehrere Überraschungen. 
Das Kindermädchen der Honeychurchs ist verschwunden und dann wird auch noch die Haushälterin tot aufgefunden.  Und welches Geheimnis verbirgt Iris, Kats Mutter noch?

Der Titel klingt ja schon mal so ein bisschen nach Agatha Christie. Und da ich diese Art von Krimis mag musste ich das Buch lesen. 
Nach gut 20 Seiten hatte ich das Gefühl in einer Art  Seifenoper zu stecken. Schon alleine die Dialoge und der Stil der Autorin klangen danach. 
Im Laufe des Buches musste ich immer mehr an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken. Nebenbei bemerkt ich spiele das Brettspiel immer noch gerne. ;) Allerdings musste ich immer an die gleichnamige Gameshow, die mal im Fernsehen lief,  denken. 
Die Geschichte ist stellenweise flach  und kitischig. Aber irgendwie macht das ganze auch das Buch aus.  So wirklich konnte ich mich nicht entscheiden wer denn nun der Mörder sein sollte und wer am Verschwinden des Kindermädchens schuld war. Was am Ende auch nur wieder am Rande geklärt wird. 

Mein Fazit: 
Wer Seifenopern, Cluedo und oder  Landfrauenkrimis mag, dem wird das Buch gefallen. Am laufenden Band könnte ich diesen Stil nicht lesen. Aber für zwischendurch habe ich nichts dagegen. 
4 von 5 Sternen.

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