Auf Umwegen nach hause

Christine Rath: Sanddornduft

Zum Buch: 
Wind im Haar und Sonne auf der Haut … Die erfolgreiche Karrierefrau Kerstin genießt nach einer großen Enttäuschung die ersten warmen Tage auf der zauberhaften Insel Hiddensee. Hier, in der kleinen Pension »Silberdistel« ihrer Tante Ingrid, entdeckt sie auf der Suche nach ihren Wurzeln plötzlich ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Als sie sich in den attraktiven, doch undurchsichtigen Dirk verliebt, muss Kerstin eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern wird. 


Kerstin hat alles was man sich wünscht. Einen tollen Verlobten, eine schicke Wohnung, den tollsten Job der Welt mit viel Geld. Doch hat sie wirklich alles?
Eigentlich ist Kerstin gestreßt ohne Ende, denn ihr Job frisst sie auf. Für ihren Freund hat sie keine Zeit und wenn doch dann gibt es nur noch Streit. Als sie eines Tages Marc mit einer anderen Frau erwischt fängt Kerstin an aufzuwachen. Doch wohin so schnell? Der Zufall schickt ihr ihre Tante von der Insel Hiddensee. Die braucht ganz dringend Hilfe. Etwas besseres kann Kerstin gar nicht passieren. Doch auch dort warten genug Fragen auf sie. Wird Kerstin das dunkle Familiengeheimnis lüften?

Da ich selber ein Küstenkind bin und an der Ostsee lebe weiß ich wie schön es hier ist. Und ich kann schon nachvollziehen warum es Leute immer wieder an die selben Orte zieht. Dies hat die Autorin traumhaft eingefangen. 
Auch die Geschichte selber hat sich wirklich leicht und locker gelesen. So das ich recht schnell durch war. Zumal das dunkle Familiengeheimnis ja auch noch für einen Spannungsfaktor sorgte. Irgendwann fiel bei mir dann auch der Grosche wäre denn nun Marie und Stefan verraten hat. 

Das einzige was ich zu bemängeln habe ist die Geschichte mit der Stasiakte. Ganz ehrlich ich kenne einige Leute die sich ihre Akten haben schicken lassen. Und in keiner war ein brauchbarer Hinweis  wer wenn wie ausspioniert hat. Im Gegenteil. Alles was etwas hergeben konnte war rausgerissen oder zu mindstens geschwärzt. Am Ende gab es nur ein paar Lebenläufe und kleine nichtssagende Beurteilungen zum lesen. 
Ich hätte es ehr glaubwürdiger gefunden wenn Kerstin und Marie den Jochen ausfindig gemacht  und zur Rede gestellt hätten. 

Mein Fazit: 
Eine echte Urlaubslektüre für die Hängematte die Lust auf Ostseeluft macht. 5 von 5 Sternen.

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