Mord auf Sankt Pauli

Robert Brack: Die rote Katze

Zum Buch:
1903: Aus dem verruchten Hafenviertel St. Pauli ist eine Vergnügungsmeile erster Güte geworden. Besucher aus allen Volksschichten amüsieren sich in Volkstheatern, Operettenhäusern, Varietés, riesigen Bierhallen und mondänen Cafés. Der Mord an einer Tänzerin der Revue »Die rote Katze« ist der erste Fall für den jungen Polizisten Heinrich Hansen, der nach Jahren auf See an seinen Geburtsort St. Pauli zurückkehrt. Als so genannter »Vigilant«, als verdeckter Ermittler, macht sich Hansen in den Straßen seiner alten Heimat auf die Suche nach dem Mörder.


Heinrich Hansen kehrt nach 6 Jahren Seefahrt in seine alte Heimat Sankt Pauli zurück. Nun will er sich als Kriminalpolizist versuchen. Sein Wunsch danach kommt nicht von ungefähr. 
Sein erster Fall findet er gleich in einem Variete statt. Und dort trifft er auf alte Bekannte aus seiner Kindheit. Ist einer von ihnen der Mörder? 

Dieses Buch spielt zu Beginn des letzten Jahrhunderts und ist das erste einer dreiteiligen Reihe. Der Autor versteht es den Leser auf die sündige Meile zu führen. Geschickt zeigt er aber auch auf wie unterschiedlich die Menschen damals gelebt haben oder leben musste.
Ab der Mitte des Buches wird es dann auch klar, es  hier nicht nur um den Fall der roten Katze geht sondern auch um Heinrichs Schicksal das immer noch mit  seiner Vergangenheit und Gegenwart verknüpft ist.

Mein Fazit: 
4 von 5 Sternen.

Kommentare