Heinrich ermittelt weiter

Robert Brack: Der gestreifte Affe

Zum Buch: 
St. Pauli 1922. Das Viertel gleicht einem Hexenkessel. Illegales Glücksspiel, Prostitution, Rauschgifthandel und organisiertes Verbrechen greifen um sich. Zudem erschüttert ein grauenvoller Mord die Bevölkerung. Als ein völlig verwahrloster und verstörter Junge auf die Davidwache gebracht wird, übernimmt Heinrich Hansen den schwierigsten Fall seines Lebens, in den alte Freunde und neue Widersacher verwickelt sind – und seine Jugendliebe Lilo Koester, die "Königin der Reeperbahn".

Nach »Die rote Katze« der zweite Teil der St.-Pauli-Trilogie mit Heinrich Hansen. 


Das Rad der Zeit hat sich weiter gedreht. Aus dem jungen Polizisten Heinrich Hansen ist der Revierleiter Hansen geworden. 
Noch immer quält ihn die Ungewissheit was in der verhängnisvollen Brandnacht passiert ist. Immer noch glaubt Heinrich das seine Schwester lebt. Doch stimmt das überhaupt oder will da jemand Heinrich reinlegen?
Und wer ist der geheimnisvolle Mann den alle nur den Affen nennen? Für wenn arbeitet er?

Der zweite Teil der Reihe spielt gut 20 Jahre später. Heinrich ist aufgestiegen und mit ihm auch seine alten Freunde. Ob die allerdings wirklich alle auf- oder abestiegen sind  verrate ich nicht. Nach wie vor ist das Schicksall der Jugendfreunde mit einander verknüpft, wenn auch auf sehr unterschiedlicher Art. 
Einzig Piet kommt in diesem Buch zu kurz. Aber wer weiß es gibt ja noch einen dritten. 

Im Grunde sieht es so aus als ob in diesem Buch schon über das Schicksal von Heinrichs Schwester entschieden wird. Doch ganz mag ich noch nicht glauben das dies der Fall ist. Wozu dann noch einen dritten Band schreiben?

Mein Fazit:
Dieses Buch hat mir weit aus besser gefallen als der zweite Band. Liegt aber wohl auch daran, das diesmal nicht zwischen Gegenwart und Vergangenheit umhergezwitscht wird. 5 von 5 Sternen. 

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