Ein neuer Pater Brown?

Steffen Mohr: Der Tote im Glockenstuhl

Zum Buch: 
In einem Zug liest man die neuen, spannenden Kriminalfälle, die Pater Thomas erlebt. Oft muss man über seinen charmanten, an Father Brown erinnernden Humor hellauf lachen. Diesmal riskiert der Krankenhauspfarrer bei der Verfolgung von Mördern und Geiselnehmern sogar sein Leben. Steffen Mohrs sanfter geistlicher Detektiv steuert gegen den Strom blutrünstiger Rächer im Fernsehen. In der Tradition intelligenter Unterhaltungsliteratur vermeiden die spannungsgeladenen, heiteren Pater-Thomas-Geschichten allen Thrillerkitsch. Sie zeichnen realistische Täterprofile und einen Ermittler, der als Priester – frei von aller Justizbürokratie – nur seinem göttlichen Herrn verpflichtet ist.

Pater Thomas ist Pfarrer in einem Stadtkrankenhaus. Doch er ist kein gewöhnlicher Pfarrer er ermittelt im Auftrag des Herrn und auch für die Polizei.
In diesen Fällen geht es unter anderem um eine unliebsame Liebschaft. eine Lösegeldforderung und einen Ehemann der seine Frau los werden möchte. 

In drei kurzen Geschichte von ca. 35 bis 45 Seiten werden diese Kurzgeschichteschichten erzählt. 
Die Geschichten selber sind in unsere Zeit angesiedelt, da Mobiltelefone, CDs  und Co eine Rolle spielen. Doch wenn man das ganze liest dann klingt es eher als spielt das ganze in den Zeiten von Pater Brown. Auch die Dialoge lesen sich streckenweise so. 

Mein Fazit: 
Für zwischendurch und mal auf die schnelle gelesen?  Ja. Aber für mich nichts von dauer was ich als Serie lesen muss. 3 von 5 Sternen.

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