Mord ohne Motiv

Eva Almstädt: Ostseefeuer

Zum Buch: 
Der Pastor eines Ostseedorfes wird tot in der Sakristei aufgefunden - ermordet. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team vom K1 in Lübeck übernehmen die Ermittlungen. Doch der Fall gestaltet sich schwierig, denn der Pastor scheint keine Feinde
gehabt zu haben. Erst als ein zweiter Mord geschieht, beginnen die Fassaden zu bröckeln. Pia, die privat um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix fürchten muss, kämpft plötzlich an allen Fronten. Denn im Dorf beginnt ein alter Aberglaube
wieder aufzuleben: Es heißt, der Tod holt immer drei ... 


Der Pastor in Mönkenbek wird tot in der Kirche aufgefunden. Erschlagen. Doch eigentlich hatte er keine Feinde. Was war das Motiv?

Gleich vorab, irgendwie fand ich die Buchbeschreibung widersprüchlich. Dort wird von zwei Morden gesprochen. Doch direkt "gemordet" wird nur zur Beginn des Buches. Es gibt zwar noch einen zweiten Anschlag aber direkt einen Mord nicht mehr. Das hat mich bis zum Schluss verwirrt.  Wenn man mal von der Lösung am Ende absieht. 
In diesem Buch spielt Pias Privatleben eine etwas größere Rolle. Aber ich kann das auch diesmal nicht schlecht heißen, weil das Vorgängerbuch ja am Ende eine böser Überraschung aufwartet. Das ganze Buch habe ich echt gebibbert wie die Sache für Pia ausgeht. Wie verrate ich aber nicht. Nur soviel sei gesagt wer so einen Vater für sein Kind hat braucht echt keine Feinde. 
Die Story geht für mich diesmal etwas unter. Und das finde ich echt schade, weil die neun anderen Bücher davor sich immer wieder in ihrer Geschichte und Spannung gesteigert haben. Aber wahrscheinlich ist irgendwann das Level erreicht wo es nicht mehr weiter geht. 
Aber auch am Ende dieses Buches gibt es eine böse Überraschung für Pia und ihr Team. 

Mein Fazit: 
Ich habe das Buch aber trotzdem gerne gelesen und regelrecht am Wochenende verschlungen. 4 von 5 Sternen.

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