Mord zur Weihnachtszeit

Nina Ohland: Ist so kalt der Winter

Zum Buch:
Der Flensburger Hauptkommissar John Benthien freut sich auf erholsame Feiertage. Gemeinsam mit seinem Vater möchte er auf Sylt ein ruhiges Weihnachtsfest verbringen, fernab von Stress und Arbeit. In ihrem Kapitänshaus auf der Nordseeinsel steht plötzlich die neue Nachbarin Annelie Jansen im Wohnzimmer. Die verängstigte ältere Dame berichtet von einem Einbruch in ihrem Haus und dass sie sich verfolgt fühlt.
Bereitwillig nehmen die Benthiens ihre Nachbarin bis zu den Festtagen bei sich auf. Kurz vor Weihnachten kehrt Annelie vollkommen aufgewühlt von einem Dünenspaziergang zurück. Sie habe den Mord an einem als Weihnachtsmann verkleideten Mann mitansehen müssen. Wenig später erschüttert ein weiterer mysteriöser Todesfall die Inselbewohner. Und dann wurde ja auch der entflohene Gewalttäter Luca Meinhardt auf Sylt gesichtet. Steckt er etwa hinter den Verbrechen? 

Eigentlich will der Polizist John Benthien nur Weihnachten zu hause bei seinem Vater verbringen. Doch dann rafft ihn eine Grippe nieder und eine Nachbarin flieht zu den beiden Männern ins Haus, weil ihn ihrem eingebrochen wurde. Doch was steckt da hinter?


Also für meinen Geschmack ging es in dem Buch zu viel um Weihnachten und um die Grippe von Benthien. 
Wirklich reinfinden konnte ich mich nicht.
Ich habe sogar ein Stück weit immer wieder abgeschaltet und wahrscheinlich dadurch auch immer wieder den Anschluss verpasst. Oder ich sollte sagen ich konnte der Geschichte nicht wirklich folgen. 
Das Ende war zwar doch recht gut, weil der Mörder eine Überraschung war. Aber für meinen Geschmack gab es zu wenig Hinweise das man auch von selbst auf ihn oder sie gekommen wäre.

Mein Fazit: 
Der Stil nicht schlecht. Die Idee auch nicht. Aber die Umsetzung hat mir nicht so recht gefallen. Kann man lesen. Muss man aber nicht. 3 von 5 Sternen. 

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