Tod eines Bloggers

Elke Bergsma: Tödliche Saat


Zum Buch:
Der grausame Mord an einem Journalisten führt Hauptkommissar David Büttner und seinen Assistenten Sebastian Hasenkrug ins idyllische ostfriesische Fischerdorf Greetsiel. Nach ersten Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass der junge Familienvater Opfer einer skrupellosen Agrarlobby wurde. Denn bereits seit längerem waren ihr seine engagierten Recherchen zum massiven Bienensterben und dem Einsatz genmanipulierten Getreides ein Dorn im Auge. Doch auch im Privatleben des Opfers lief nicht alles so harmonisch, wie es auf den ersten Blick schien. Sebastian Hasenkrug gerät angesichts des verworrenen Beziehungsgeflechts der Akteure und der zum Teil unorthodoxen Ermittlungsmethoden seines Chefs an den Rand der Verzweiflung … 


Der Jornalist Krämer wird tot in einer Getreidemühle eines Biobauern gefunden. Nach und nach kommen Ungereimtheiten ans Licht. Und dann ist da noch der Blog. Wurde er wirklich von Krämer betrieben und musste deshalb sterben?

Erst  vorgestern habe ich  das Buch angefangen und konnte nicht mehr davon lassen. Na gut ich musste schon. Aber ich bin schon lange nicht mehr so schnell durch einen Krimi durchgewesen wie diesen. 
In der Geschichte selber geht es um Ökologie und deren Gegner. Klingt erst einmal sehr langweilig. Ist aber so sehr spannend geschrieben. 
Eigentlich wollte ich ja die Finger von Ostfriesenkrimis lassen, weil sie mir immer irgendwie zu Teelastig sind. Doch bei Elke Bergsma spielt Tee nur eine Nebenrolle. Stattdesen gibt es einen guten Schuss Humor. Ja, das passt auch in einen Krimi. 

Mein Fazit:
Spannend bis zum Schluss. 5 von 5 Sternen. 

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