Gespräche mit dem Teufel

Hans Rath: Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch


Zum Buch:
Psychotherapeut Jakob Jakobi bekommt ungebetenen Besuch von einem Kerl namens Anton Auerbach. Sein Anliegen: Er möchte Jakobs Seele kaufen. Der Grund: Seit Jakobs Begegnung mit Gott ist diese Seele besonders wertvoll. Für wen? Für den Teufel natürlich. Und genau der behauptet Auerbach zu sein. Jakobi ist genervt. Warum nur treffen sich ausgerechnet in seiner Praxis die Mächte des Himmels und der Finsternis - oder Leute, die sich dafür halten? Jakob denkt nicht dran, seine Seele zu verkaufen oder „Toni“ für voll zu nehmen. Doch der vermeintliche Teufel hat das eine oder andere Ass im Ärmel. Mehr und mehr wird Jakobs Leben zur Hölle. Da wäre es wirklich gut, Gottes Beistand zu bekommen … 



Jakob hat einen guten Job, eine nervige Sekretärin, eine angenehme Ex-Ehefrau und eine Geliebte. Eigentlich ist er rund um zufrieden mit seinem Job. Doch dann lernt er den Teufel kennen und der macht ihm ein Angebot. Soll Jacob annehmen?

Also gleich vorab. Für mich klang der Titel vielversprechend. Allerdings vielversprechender als er am Ende war.
Diese Buch ist für mich  fernab von gut und böse. Es ist nicht gut aber auch nicht schlecht. Aber irgendwie habe ich mir mehr davon versprochen. 
Im Grunde genommen versucht Toni, alias der Teufel, allerlei Tricks Jacobs Seele zu bekommen. Das beste wäre ja eine Art Gehirnwäsche in Form eines Gesprächs. Aber soooo viele Gespräche führen die beiden gar nicht. Jacob unterhält sich im laufe des Buches mit allerhand Leuten. Und der Teufel ist dabei nur eine von vielen. 
Irgendwie hat sich das Buch für mich in die Länge gezogen. Fand ich es am Anfang noch gut. Fing es in der Mitte an zu schwächeln und wurde es auf den letzten zehn Seiten wieder lustig. 

Mein Fazit:
Kann man lesen. Muss man aber auch nicht. Verpassen tut man nichts. 3 von 5 Sternen.

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