Schatten der Vergangenheit

Mascha Vanessa: Das Schattenhaus

Zum Buch:
Ein verschlafenes Bergdorf im Tessin: Anna ist nach Vignano gekommen, um die alte Villa zu verkaufen, die sie von ihrer Mutter geerbt hat. Doch bei ihrer Ankunft stellt sie überrascht fest, dass in dem Haus eine ältere Dame lebt, die den Dachboden bewohnt. Wer ist sie? Und warum verlässt sie nie ihr Zimmer? Langsam begreift Anna, dass ihre Mutter ein düsteres Geheimnis mit ins Grab nahm. Und dass die Schatten der Vergangenheit noch immer über der verfallenen Villa schweben ... 



Anna ist nach dem Tod ihrer Mutter heimgekehrt. Dort muss sie sich nicht nur mit ihrer Tochter, die bis dato bei ihrer Großmutter gelebt hat, auseinandersetzen. Nein auch der Nachlass muss geregelt werden. Dabei stößt sie auf ein geheimes Haus in Tessin, das Annas Mutter gehört hat.
Doch was wird sie dort erwarten? Und wer ist die alte Frau die unter dem Dach wohnt?

Die Geschichte wird aus zweierlei Sichten erzählt. Einmal aus Annas Sicht. Die sich mit ihrer neuen Mutterrolle auseinander setzen muss und mit der Vergangenheit zu ihrer Mutter. Denn die hatte ein entschiedenes Geheimnis.
Die andere Seite der Geschichte wird aus der Sicht der alten Frau, Charlotte, erzählt. Dabei handelt es sich bei ihr um ihre Lebengeschichte, die irgendwie mit Annas Mutter verknüpft zu sein scheint.

Das die beiden Geschichten mit einander irgendwie verknüpft sind wird schnell klar. Obwohl man sie auch unabhängig von einander erzählen könnte.
In gewisser weise wird eigentlich um Annas Geschichte drum herum erzählt. Es geht oft mehr um ihrer Beziehung zu Rike, ihrer Tochter als um ihrer Beziehung zu ihrer verstorbenen Mutter. Und das langweilt irgendwann.
Zu Beginn des Buches gibt es auch einen „Mord“, der am Ende auch aufgeklärt wird. Nur muss man aufpassen das man nicht die Lösung verpasst.

Mein Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich bin nicht unbedingt enttäuscht aber auch nicht vom Hocker gerissen worden.
3 von 5 Sternen.

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