Emma Goodwyn: Tod im Schatten der Towerbrigde

Zum Buch: 
Lahmgelegt durch einen Kreuzbandriss versinkt Beefeater John Mackenzie in Langeweile. Aus dieser wird er jedoch jäh herausgerissen, als eine junge Frau in Sichtweite des Towers auf einem Themseschiff stirbt. War es ein Unfall oder Mord? Die Ermittlungen führen John und seine Nichte Renie tief in die Welt von Shakespeare und zu den Geheimnissen der Lebensader Londons – der Themse.



John ist derzeit krankgeschrieben und kann seinem Job nicht nachgehen. Eine Knieverletzung hindert ihn daran.
Reenie, seine Nichte, hat mal wieder das Studienfach gewechselt und will jetzt Schauspielerin werden. Natürlich hat sie keinen Platz an einer großen Schauspielschule bekommen. Und so studiert sie jetzt in einer kleinen Theatertruppe.
John unterstützt dabei, da er ja mal als Psychologe gearbeitet hat.
Nach der Premiere des Stücks schläft der Star der Truppe ein und wacht nicht wieder auf.
Natürlich war das Mädchen nicht beliebt. Und so wittert Reniee gleich wieder einen Mord, denn Verdächtige gibt es genug.

Dies ist nun schon der vierte Fall für John Mackenzie und seine Nichte Reenie Hugh. Und ich muss gleich sagen das dies das beste der vier Bücher ist. Kein großes herum geschwafel und lange Erklärungen wie in den ersten drei Büchern. Nicht zu viel Familiendrama. Selbst Cousin Simon kommt nur kurz zu Wort. Und der ist ja nun mal bei der Polizei.
Allerdings macht die Autorin irgendwie unterschwellig Werbung für eine Kinderbuch- Fantasie - Reihe und eine englische Krimiserie. Wahrscheinlich ist wohl selbst Fan von beiden.
Eine nette kleine Geschichte rund um Theater, Schauspiel, Familie und Mord.
Einzig Reenies Art ständig alles besser zu wissen und können geht mir auf die Nerven.

Mein Fazit:
Netter kleiner Wochenendkrimi. 4 von 5 Sternen.

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