:C. Beaton: Agatha Raisin und der tote Tierarzt

Zum Buch: 
Auch nach einigen Monaten in den Cotswolds hat sich Ex-PR-Agentin Agatha Raisin noch immer nicht recht an das beschauliche Landleben gewöhnt. Doch es geht voran, Agatha konnte sogar eine Essenseinladung vom neuen Dorftierarzt ergattern, einem äußerst attraktiven Mann.

Pech nur, dass dieser wenig später bei der Behandlung eines Rennpferdes stirbt. Ein Unfall, sagt die Polizei, doch Agatha zweifelt, dafür sind die Todesumstände zu verdächtig. Schließlich ermittelt sie auf eigene Faust - und gerät damit ins Visier eines hundsgemeinen Gegners...



Agatha hat sich so langsam in ihrem Dörfchen eingelebt. Sie ist auch in ihren Nachbarn verliebt. Blöder weise er aber nicht. Doch die Rettung naht in Form des neuen Tierarzt. Doch leider gibt es noch mehr weibliche Bewohnerinnen die für ihn schwärmen.
Doch dann findet man den Tierarzt ermordet in seinem Haus. Hat Agatha mit dem Mörder telefoniert? Denn eigentlich war sie mit Paul Bladen an dem Abend verabredet.

Also ehrlich gesagt fand ich den Titel der Geschichte sehr vielversprechend. Doch leider, das muss ich schon mal vorab nehmen, entpuppt sich die Geschichte als das genaue Gegenteil.
Dieses Buch hat so viel Randgeschichten, das man von der eigentliche schon mal schnell abgelenkt wird. Wie zum Beispiel die Geschichte um dem Pickel auf der Nase und dem zerstörten Waschbecken? Was bitte soll das? Seiten Füller? Ablenken vom Mörder, der in der Episode gar nicht vor kommt?
Beginnen tut die Geschichte auch schon mal mit so einer Geschichte. Agatha ist, auf einmal, in ihren neuen Nachbarn James verliebt. Im letzten Buch hatte sie überhaupt kein Interesse an Männern. Und nun verfolgt sie ihren Nachbarn in diesem Buch sogar in den Urlaub. Der Nachbar fühlt sich belästigt und geht am Ende doch mit ihr zusammen auf Mörderjagd.
Überhaupt hat man das Gefühl das Agatha irgendwie wie Miss Marple sein soll. Naiv und clever zu gleich. Allerdings fehlt ihr das liebenswerte Wesen und genau das macht Agatha am Ende so unsympathisch.
Auch die Glaubwürdigkeit der Geschichte bleibt spätesten dann auf der Strecke als Agatha und James in die Bank einbrechen und ohne entdeckt zu werden da auch wieder raus kommen. Da fragt man sich doch gleich wie sicher sind Englands Banken.

Zur Geschichte selber. Nun es gibt, da das Mordopfer ja ein Frauenheld war, eine Reihe von Verdächtigen. Das ist das einzig gute an dem Buch, das man genug hin und her rätseln kann.

Mein Fazit:  
Ich vergeben 2 von 5 Sternen, weil mich einfach zu viel an der Geschichte gestört hat.

Kommentare

  1. Schade, dass das Buch nicht sooo der Renner war. Vielleicht schaust du bei meinen Buchvorstellungen rein, vielleicht ist da was für dich dabei. Habe zwar erst zwei vorgestellt, aber es werden mehr werden.
    Schöne Grüße in den Abend von Stine

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    1. Ach, weisst Du ich habe im letzten halben Jahr so ca. 60 Bücher gelesen. Und da kommt es schon mal vor das auch mal eines dazwischen fällt das besser klang als es ist. ;)

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