Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: Chipen

Nachdem Blacky sich also eingelebt hatte lernte ja seinen neuen „Hausarzt“kennen.
Das Thema Chip stand für mich bei diesem Besuch auch auf der Liste meiner Fragen.
Seit Mai 2013 ist es bei uns in der Stadt Pflicht freilaufende Katzen oder so genannte Teilfreigänger chipen zu lassen.
Blacky ist zwar kein Freigänger, aber es ist auf jeden Fall geplant ihn auf kurze Trips mitzunehmen. Und in dem Fall wäre es wohl angebracht ihn chipen zu lassen. Wer weiß, man kann ja nie wissen ob er doch mal ausbüchst.


Mein Tierarzt erklärte mir wie das ablaufen würde.  
Eine Sache von 2 Minuten, dann würde der Chip implantiert und ausgelesen sein. Das geht kurz und schmerzlos. Danach bekam ich noch ein Registiernummer für Herrn Fuchsbergers Pass. Das ganze wurde noch bei unserem Tierarzt eingelesen und in die Akte eingetragen.
Fertig war das Thema Chip.
Das ganze kostet 23,- Euro. Ein einmaliger Kostenpunkt.
Mein Arzt gab mir noch den Tipp mit auf den Weg Blacky bei Tasso e.V. zu registrieren.
Klar, was nützt die ganze Prozedur wenn er nirgendwo registriert wäre.
Im übrigen ist dies eine der Dinge die die meisten Tierbesitzer nicht machen. Oft nur aus Bequemlichkeit. Dabei dauert das ganze auch nur ein zwei Minuten.  


Tasso e.V. ist eine kostenlose Seite auf der man sein Tier registrieren kann und im Falle eines Falles als vermisst melden kann. Dann bekommen alle Tierärzte und Ehrenamtliche eine Nachricht darüber. Sollte das Tier bei einem Tierarzt auftauchen, dann kann es so seinem Besitzer wieder zurück gegeben werden. So manchen Besitzer hat so seinen Liebling wieder bekommen.  


Die Registrierung auf der Seite dauert wie gesagt nur ein paar Minuten. Nach vier Wochen bekommt man eine kleinen Klebepass für den Ausweis und eine Marke für das Halsband. Auf ihr befindet sich auch die Registernummer des Tiers.
Die ganze Geschichte ist kostenlos. Der Verein bitte nur um eine kleine Spende, denn davon lebt er. Und jeder kann ja selbst entscheiden was er spendet.
Ich finde die Sache gut, denn in dem Fall ist es eine kleine Sache mit großer Wirkung, für alle die die schon mal ein Tier in Verlust geben mussten und so wieder bekommen haben.

Kommentare

  1. Hallo Sandra,
    wir haben uns damals auch die Frage gestellt, was alles für unsere Kätzchen nötig und sinnvoll ist. Die beiden sind ja „nur“ in unseren gesicherten Garten unterwegs. Aber genau wie du schreibst, man weiß ja nie was alles passieren kann. So wurden sie tätowiert und ebenfalls bei Tasso registriert. Vom Chipen hat uns die damalige TA abgeraten, da bei uns auf dem Land die meisten Arztpraxen nicht mit so einem Lesegerät ausstaffiert wären, meint sie. Außerdem wurden beide kastriert. Sicher ist sicher *zwinker*.
    Was meinst du damit, dass Blacky auf kurze Trips mitgenommen werden soll? Werdet ihr ihn dann an der Leine ausführen? Bevor unsere Außenanlage fertig war, bekamen Emma und Mia auch ein Jahr lang jeden Abend ihr Geschirr angelegt und wir sind mit ihnen in den Garten. Es hat ihnen großen Spaß gemacht, vor allem Mia. Emma war ja schon immer die ängstlichere und ist bei jedem unbekannten Geräusch ins sichere Haus geflüchtet. So schnell konnten wir oft gar nicht hinterher. Als wir mit der Situation vertrauter waren, haben wir bei ihr dann die Leine weggelassen, damit wir sie auf der Flucht (in ihrer Panik) nicht behindern. Sind halt auf ihren Erkundungstouren so neben ihr hergelaufen und hätten sie notfalls am Geschirr festgehalten, wenn sie die von uns aufgestellte provisorische Absperrung überwinden wollte.

    Ganz ♥-lich grüßt
    Uschi

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  2. Ab und an fahren wir auch über ein verlängertes Wochenende weg. Ich könnte Blacky zwar zu meinen Eltern geben, aber das muss nicht immer sein. Also nehmen wir ihn dann mit. Auch Blacky hat ein Geschirr und seine eigene Transporttasche. Allerdings mag er letztere noch weniger als erstes. Auch wenn wir ihn mal schnell mit zu meinen Eltern nehmen, dann im Geschirr. Ist einfacher und geschneller als die große Transportkiste. Inzwischen hat er sich soweit auch an das Ding gewöhnt.
    Liebe Grüße aus dem vom Unwetter gebeutelten Norden
    Sandra

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