Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: Blackys Küche

Fein, Herr Fuchsberger und ich, wir haben die ersten 24 Stunden also gut überlebt und es wird Zeit das ein bisschen Alltag einkehrt.
Ich gehe also wieder arbeiten. Ja für den Einzug des kleinen Blacky habe ich mir extra Urlaub genommen, damit wir uns an einander gewönnen konnten.
Inzwischen verbringt Blacky auch auch eine gewisse Zeit alleine am Tag. Allerdings besuchen ihn seine Dosenöffnergroßeltern ein bis zwei mal am Tag. Sie sind einfach der Meinung das ihr vierbeiniges Enkelkind nicht den ganzen Tag alleine verbringen kann.
Ich lass ihnen in dem Fall ihren Willen, weil die beiden schon in Rente sind und eh Zeit haben. Sollen sie machen. ;)
Das mit den Dosenöffnermami und Co das ist so ein Wortwitz der aus einer Geschichte entstand die meine Schwester, Blackys Dosenöffnertante an schleppte. Und seit dem bezeichnen wir uns so aus Spaß.


Aber zurück zum eigentlichen Thema.
Alltag bedeutet auch Fütterungszeit.
Richtig feste Zeiten kann es hier leider nicht geben, weil hier Schichtbetrieb herrscht. Fest steht nur, das ich Herrn Fuchsberger füttere. Das sollte schon wenn möglich in einer Hand sein, damit das Tier auch gleich merkt wer der Boss an der Dose bzw. am Öffner ist.


Das Futter selber.
Ich beschreibe das bei meinen Freunden immer so. Ihr esst doch auch nicht jeden Tag das selber und ab und an habt ihr auch ein paar Sachen satt und esst sie eine Weile nicht.
Genauso ist das bei Tieren.
Wenn ich merke das Blacky oder auch Falco, der bei meinen Eltern lebt, gewisse Sachen nicht fressen mag, dann bekommt er sie nicht mehr.  Ich probiere das ganze zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aus. Frisst er das besagte Futter dann immer noch nicht, dann wird es vom Speiseplan gestrichen.  
Ich füttere sowohl Trockenfutter wie auch Nassfutter. Von Montag bis Freitag bekommt Blacky 100g Trockenfutter. Mal Fisch, mal Fleisch. Herr Fuchsberger ist da sehr eigen und liebt die Abwechselung. Trockenfutter gibt es morgens. Herr Fuchsberger teilt sich das dann auch ein.
Am Wochenende füttere ich Nassfutter. 200 g am Tag. Jeweils 100g am Morgen und Abend. Samstags ist Fischtag und Sonntag Fleischtag.
Welche Marken man füttern soll, da scheiden sich die Geister. Fest steht das es Marken gibt die gut sind und andere schlecht. Ich kenne Leute die schwören auf Billigfutter. Blacky aber nicht. Er bevorzugt drei Marken die laut Stiftungwarentest gut bis sehr gut abgeschlossen haben. Mit Billigfutter brauche ich ihm nicht mehr kommen, da zeigt er mir den Stinkefingerschwanz. ;)
Zu saufen gibt es Wasser.
Natürlich ist Herr Fuchsberger eine neugierige Katze, die auch mal sehr gerne was vom Tisch haben möchte. Das gibt es bei mir nicht.
Aber, ja es gibt ein aber. Da ich weiß das er sehr gerne gekochte Eier, gekochte Hühnchenbrust, Hühnchenwurst oder auch mal Kartoffeln und haltet euch fest grünen Salat frisst bekommt er das auch einmal im Monat. Aber nur eine Sache im Monat. Na gut, es gab auch schon mal zwei Dinge im Monat. Auch ich werde bei seinem Blick mal schwach.  
Allerdings, außer beim Salat, verringere ich dann das eigentliche Futter um ein paar Gramm.


Was ich nicht füttere ist Käse, Milch und Milchprodukte. Milchprodukte lösen CNI aus. Diese Krankheit können auch Katzen bekommen.
Unsere geliebte Blanka ist an den Folgen von CNI gestorben und ich möchte das nicht noch einmal erleben.

Aber nicht desto trotz hat Herr Fuchsberger es schon mal geschafft ein Käsebrot zu erobern oder ein Quarkmesser ab zulecken.
Sterben wird er daran nicht.

Natürlich gibt es auch Leckerlis und Co, aber dazu erzähle ich später mal was.

Kommentare

  1. Mein Gismo hat einen Futterspender und kann sich über den Tag sein Trockenfutter immer selbst holen. Nassfutter bekommt er am Morgen und am Abend mit Bellina die ja draussen gefüttert wird. Klappt prima so, und auch wenn Gismo immer ran kann, macht er aber nicht. Ist vom Gewicht und der Statur ein ganz normaler Kater.

    Nur mit dem Nassfutter war zuerst ein Problem (nach dem Umzug) Wie lange habe ich gesucht bis ich das gefunden habe was er auch mochte. Manche Sorten gab es hier nämlich nicht, und ich halte es da wie du. Immer Abwechslung beim Nassfutter.

    Nur bei den Leckerchen passe ich tierisch auf. Meine damalige Katze in D. hatte durch Leckerlies ganz schlechte Blutwerte bekommen.

    Liebe Wochenendgrüssle

    N☼va

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    1. Hallo Nova,
      Blacky hat sehr schnell gelernt das ihm hier niemand sein Futter wegfrisst und somit teilt er sich sein Tockenfutter sehr gut ein. Für das Thema Leckerlis erzähle ich später noch was. Da habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht.
      Sonnigkalte Grüße von der Küste
      Sandra

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