Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: 1. Arztbesuch

Jeder kennt das: Arztbesuche. Und (fast) jeder hasst sie. Bei Tieren ist das nicht anders. Ich hatte noch nie ein Tier das gerne zum Tierarzt ging. Obwohl ich immer ein sehr guten Arzt für meine Tiere hatte. Ob den Nachbarn meiner Großeltern oder den Cousin eines Schulfreundes meiner Mutter. Letztere ist auch jetzt noch der Arzt meines Vertrauens für meinen Minizoo.
Einen guten Tierarzt erkennt man schon daran ob seine Praxis gut besucht ist. Wie viel Zeit er sich für seine tierischen Patienten und seine Besitzer nimmt. Das heißt aber nicht das er oder sie unfehlbar ist.
Ich mag unseren Arzt. Er ist nett freundlich und im Grunde genommen lieben die Tiere ihn, weil er so wunderbar mit ihnen umgehen kann. Auch wenn mein Papagei Lulu ihn mehr als einmal gebissen hat.

Blacky Fuchsberger habe ich ja aus dem Tierheim geholt. In Deutschland werden Tiere dort wirklich gut betreut. Sie sind gegen alle wichtigen Dinge geimpft und werden auch sonst medizinisch versorgt. Nicht desto trotz würde ich immer dazu zu raten nach der Aufnahme eines Heimtiers den eigenen Tierarzt zu konsultieren.
Als ich Blacky vor einem halben Jahr abholte ließ ich gleich durchblicken das ich ihn noch mal bei meinen Arzt checken lasse. Die eine Dame aus dem Tierheim war nicht besonders erbaut, weil er ihres Erachtens nach gesund und geimpft war. Mir ging es aber nicht nur um sein Allgemeinwohl sondern auch um das Thema chipen. Dazu werde ich später mal was erzählen. Ich bekam eine blöde Antwort und gab freundlich aber bestimmt eine Gegenantwort.


Mein Bärchen war also ungefähr eine Woche bei mir als wir uns auf den Weg zu unserem Tierarzt machten.
Es war übrigens kein leichtes Unterfangen ihn in seine Transporttasche zu bekommen. Ich sag nur Bestechung.

Mein Doc hat uns wie immer herzlich willkommen geheißen und machte erst einmal den Routinecheck und die Aktenaufnahme. Der Check ist bei meinem Tierarzt umsonst. Bei Blacky war alles in Ordnung.
Nun hatte ich eine Reihe von Fragen.
Chipen lassen, die Kosten dafür. Ich bekam alles erklärt was ich wissen muss. Kastrieren lassen. Ab welchen Alter und die Kosten.
Hier sind schon mal die einmaligen versteckten Kosten.
Ich bekam alle Fragen beantwortet und ging am Ende mit einem ruhigen Gewissen und einen gechipten Blacky nach hause.


Das man einfach mal auf sein Bauchgefühl hören sollte hat sich übrigens bei Falco bestätigt, der einen Monat später bei meinen Eltern einzog.
Falco sah am ersten Tag wie eine reudige Klobrüste aus. Voller Flöhe und mit einem Ekzem, das man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte.
In der Apotheke hat man meine Eltern dann, was das Flohmittel, für eine so junge Katze betrifft falsch beraten. Nicht nur das meine Eltern drei Tage warten mussten bis sie es abholen konnten und am Ende doch nicht anwenden konnten.
Zum Schluss griff ich ein, weil mir der arme Kerl so leid tat. Ich gab ihm eine von Blacky Flohampulen. Damit das Jucken erst mal aufhörte.
Den Rest hat dann am Dienstag unser Tierarzt erledigt.

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