Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: Die ersten 24 Stunden mit Herrn Fuchsberger

Die ersten 24 Stunden mit einem neuen Tier sind sehr spannend, aufregend aber auch anstrengend.
Als wir vor 15 Jahren Blanka aus dem Tierheim holten gab man uns den Tipp sie an dem Ort einzusperren wo ihre Toilette steht. Und zwar für 30 Minuten. So das sie sich akklimatisieren kann und schon mal weiß wo ihr „stilles“ Örtchen ist.
Genau das habe ich auch mit Blacky gemacht. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Was bei Blanka klappte, das klappte bei Blacky so gar nicht.


Das mit in die Toiletten einsperren klappte gut. Aber dann gingen die Schwierigkeit los. Blacky kam erst nicht aus dem Bad raus und dann versteckte er sich. Und zwar so das ich ihn nicht fand. Nach langen suchen fand ich ihn hinter der Waschmaschine. Es war ein schwieriges Unterfangen ihn dort rauszubekommen. Ich musste die Maschine abrücken. Ja ich weiß ich hätte auch warten können bis er wieder raus kommt. Aber was wenn er vorhatte dort zu überwintern?
Also, ausbauen und Kater bergen.
So weit so gut.



Die erste Erkundungstour startet. Alle Zimmer die erst mal tabu waren waren zu und der Rest durfte erobert werden.
Doch das einzige was Blacky in den ersten 24 Stunden wollte das Sofa von oben und unten erobern und das Bücherregal welches er als Toilette missbrauchte.
Was war passiert?
Leider waren meine Papageien mitten in der Mauser und mein Kater taucht als Indianer mit Federschmuck verziert unter dem Sofa aus und wieder unter. Ich machte den Fehler den Staubsauger zu holen und schnell mal durch zu saugen. Herr Fuchsberger sprang unter dem Sofa hervor rein ins untere Bücherregal und entleerte sich erst einmal ordentlich in Großmutters Erbstück.
Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie viel in so einen kleinen Kater reinpasst und wieder raus kommt.
Wäre ja alles nicht weiter schlimm gewesen, wenn er nur nicht gemeint hätte von nun an das Regal als Toilette zu benutzen. Ganze drei mal hat er das geschafft.
Ich hatte also keine Wahl: Toilettentraining hieß das Zauberwort. Alle zwei Stunden schob ich ihn in Richtung Katzenklo und setze ihn rein. Nichts passierte.
Doch dann ging er er wieder Richtung Bücherregal. Ich schnappte ihn mir und schob mit ihn in Richtung Bad ab.
Blacky saß vor seiner Toilette und wusste gar nicht was ich von ihm wollte. In meiner Verzweiflung griff ich zur Schaufel und sah nach ob sein Klo vielleicht verschmutzt war und das der Grund warum er nicht darauf gehen wollt.
Ich fing an zu buddeln und das Wunder geschah. Mein Blacky Bärchen klettert über mich ihn weg ins Klo, scharte selbst und verrichtet endlich sein Geschäft wo er sollte.
Es verfolgte die Belobigung. Die ist in so einem Fall wichtig. Worte reichen. Es muss nicht immer ein Leckerli sein. ;)
Gegen Abend marschierte er dann wieder in Richtung Bad. Machte brav sein Geschäft. Er wurde noch mal gelobt. Und von da an gab es kein Lob mehr, weil er endlich alleine und ohne Probleme auf sein Klo ging.
Letztes Problem war das mit dem Futter.
Im dem Streß der ersten Stunden hatte Blacky sofort vergessen wo sein Futter und Wasser steht. Ich wendete den selben Trick wie beim Toilettentraining an. Nur hieß dieser Futtertraining. Schieben in Richtung Küche.
Inzwischen nutzt Herr Fuchsberger die Tür oder die Durchreiche um an sein Futter zu kommen

Kommentare

  1. Auch wieder sehr interessant, und so ganz anders als ich mit meinen Katzen hatte d.h. auch mit Gismo der mich ja nach hier begleitet hat. Mir hatte man gesagt ich solle ihn dort rauslassen wo das Katzenklo steht, das gemacht wusste er danach auch sofort wo er hin musste und es klappte von Anfang an. Auch nach dem Umzug nach hier gab es keine Probleme.

    Ist echt ein hübscher Kerle der Herr Fuchsberger. Erinnert mich an den schwarzen Kater der hier nun draussen öfters rumschleicht. Keine Ahnung ob er gerne Freundschaft mit Bellina schliessen möchte. Jedenfalls trägt er ein Halsband.

    Liebe Nachtgrüssle

    N☼va

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    1. Bei unserer Blanka hat das damals alles geklappt. Allerdings war Blanka damals schon zwei Jahre alt als wir sie aus dem Tierheim holten. Hinzukam das sie eine Traumakatze war und zu Beginn eh angst hatte alles falsch zu machen. Ihr frührer Besitzer muss sie geschlagen habe, oft auch alleine und ohne Futter gelassen zu haben. Jedenfalls zeigte sie zu alledem Anzeichen.
      Sonneige Morgengrüsse von der Ostsee.
      Sandra

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  2. HAllo liebe Sanni.....
    da ich keine Katze habe, noch nie eine hatte und auch nie eine haben werde, ist das sehr interresant für mich.
    Aber ich schätze, es ist genau wie mit jedem Baby, egal ob Mensch, Hund Katze usw.

    Magst du mir mal deine Adresse schreiben, wegen deiner der Nettigkeit ?
    Liebe Grüße von Katja

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    1. Stimmt, wie bei allen anderen Lebenwesen kann man viel falsch machen. Eine Freundin von mir hat als sie ihren Kater bekam das gegenteil von dem gemacht, was ich ihr geraten habe. Und bekam auch dafür die Quittung. Nicht nur vom Kater sondern auch ihrem Tierarzt zu dem sie gleich rannte.

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Vielen Dank das Du vorbei geschaut hast.
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