Mein Leben mit Herrn Fuchsberger: Warum eine Katze?

Ich habe jetzt eine ganze Weile überlegt ob ich das jetzt schreiben soll oder nicht. Und ich habe mich dafür entschieden. Herr Fuchsberger erzählt hier ja ab und an mal was über sein Leben. Ich habe jetzt beschlossen die Sicht der Dinge aus meiner Sicht zu erzählen. Und beginnen werde ich damit warum eine Katze.

Ich bin schon seit ich meinen ersten Atemzug getan habe mit Tieren aufgewachsen. Die Eltern meines Vaters waren Landmenschen mit Hof und Vieh. Hühner, Enten, Gänsen, Kaninchen und Katzen. Der Zufall wollte es das unser Nachbar Tierarzt war und ich somit auch immer wieder das eine oder andere Tier zur Gesicht bekam. Rehe, Störche, Eulen und so weiter.
Die Eltern meiner Mutter, Städter, hatten, wie sollte es anders sein auch Tiere. Hunde. Ich war knapp zu hause angekommen, da stand ich schon mit Hund angeleint auf dem Hof bzw schlief, nicht ganz freiwillig von seinen meiner Mutter aus, mit Katzen in einem Bett. Fragt nicht was das für ein Alarm war als meine Mutter dahinter kam.
Meine Tierliebe ist also nicht von ungefähr.



Mein erstes Tier, einen Sittich bekam ich im Alter von 5 Jahren. Seit dem habe ich immer irgendwelche „Geier“ um mich herum gehabt. Auch heute noch leben drei von ihnen bei uns. Was natürlich für Herrn Fuchsberger spannend ist.

Allerdings kam ich irgendwann an den Punkt, an dem ich mir sagte, ich muss was auf vier Pfoten als Hausgenossen haben. Dieser Wunsch wurde gerade in den letzten Jahren ganz intensiv. Das lag vielleicht daran, das seit vielen Jahren Blanka, eine Traumakatze aus dem Tierheim, bei meinen Eltern lebte.
In unserer Familie hat sich der Tierwunsch immer in verschiedene Fraktionen unterteilt. Mein Vater, war immer ein Katzenfan. Kein Wunder er wuchs ja auch mit ihnen auf. Meine Mutter kam aus einer Hundefamilie und hätte sicher gern einen Hund gehabt. Blöd nur das meine Schwester, die ein Katzenfan ist, leider schlechte Erfahrungen mit der Schäferhündin unserer Großeltern gemacht hat. Eigentlich war nichts schlimmes passiert. Sie wurde nur über den Haufen gerannt vor lauter Liebe.Da mein Vater und Schwester gegen einen Hund stimmten zog vor 15 Jahren die erste Katze in mein Elternhaus.
Ich habe schon immer alles geliebt was kreucht und fleucht. Außer Spinnen, Ratten, Mäuse und Schlangen.
Und eigentlich war ich ein regelrechter Hundenarr. Das lag wahrscheinlich an meine enge Bindung zu dem Hund meiner Großeltern. Ein Dingo mit schwerer Vergangenheit.
Nur ein Hund braucht sehr viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit als eine Katze. Sicher mein (sozialer) Beruf würde es zulassen das ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen kann. Doch wäre es wirklich gut ein Tier jeden Tag diesem Streß auszusetzen?
Meine Antwort dazu ist nein.
Eine Katze neigt dazu, fast den ganzen Tag zu schlafen. Na gut Herr Fuchsberger nicht. Aber Katzen sind eh eigenwillig und tun nur das was sie wollen. Also stand für mich fest eine Katze sollte sein.
Hinzukommt das ich was Katzen betrifft, dank Blanka, schon kampferprobt war.


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