Ralf Kamp: Ein Viertelpfund Mord

Zum Buch: 
Heimtückische Killer mit ausgetüftelten Plänen und ratlose Zufallstäter, denen der brutale Mord gewissermaßen im Handumdrehen gelingt, sie alle versammeln sich hier zu einem munteren mörderischen Stelldichein. Doch all den frischen Witwen, skrupellosen Auftragskillern und eiskalten Giftmörderinnen wird eines schnell bewusst: Verbrechen zahlt sich selten aus, denn die Tücke des Objekts wendet sich allzu oft gegen sie. Es sind die perfiden Schnippchen, die Ralf Kramp seinen Lesern in diesen rabenschwarzen Stories schlägt, die immer wieder für haarsträubende Überraschungen sorgen.

Eigentlich gibt es nicht mehr viel zu sagen, denn der Buchtext sagt doch schon alles. Eine Reihe von (Zufalls) Morden, Auftragsmorden, raffinieren Witwen treffen hier zwar nicht direkt auf einander sondern eher hinter einander ein und berichten auf sehr schwarzhumorige Art von ihren (Zufalls)Taten. 

Ich mag diese Art von Humor. Charmant und sehr kurz gehalten lesen sich die Kurzgeschichten recht schnell.

Mein Fazit: 
Ein Buch für einen langen Winterabend am Kamin mit einem Glas Wein oder Tee. 

4 von 5 Sterne.

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