Elke Bräunling: Das Haus mit den Butzenscheiben

Zum Buch: 
Altmodisch sieht das Haus mit den Butzenscheiben auf Annas Adventskalender aus, und zuerst ist sie enttäuscht. Aber dann lernt Anna sein Geheimnis kennen. Als sie eines Abends im Advent bekümmert ist wegen eines Streits mit ihren Eltern, träumt sie sich in das Adventskalenderbild und landet mit ihrem Hund Flöckchen in einer anderen Zeit an einem anderen Ort – im Elsass vor zweihundert Jahren. Dort lernt sie neue Freunde kennen und wohnt mit ihnen in deren Familie für einige Tage im Haus mit den Butzenscheiben. Auf dieser Zeitreise in das Jahr 1752 erlebt sie mit, wie die ersten Christbäume geschmückt und die ersten Glaskugeln erfunden werden.
Eine märchenhafte Adventserzählung für Kinder ins "Land des ersten Weihnachtsbaumes"




Weiß eigentlich heute noch einer was Butzenscheiben sind? 

Genau diese Frage habe ich zu Beginn der Leserunde dieses wunderschönen Buchs gestellt. Es war interessant die Antworten zu hören. Und ja, der eine oder andere meiner Bewohner wusste es noch.
Dieses Buch ist eine Adventsgeschichte die man über viele Tage oder im Fall von Kindern, Abende vorlesen kann.
Eine Geschichte über altmodische und moderne Zeiten.
Ein Buch das mich auch ein bisschen nachdenklich gemacht hat, weil es mir persönlich auch mal wieder aufgezeigt hat das wir alle viel zu sehr in Zeiten von Streß und Hektik leben und uns viel zu wenig Zeit für die schönen Dinge nehmen.
Ich war sehr erstaunt das ausgerechnet ein Kinderbuch mich nachdenklich machen musste, damit ich mal wieder auf den Boden der Tatsachen komme.

Mein Fazit: 
Ein bezauberndes Buch für Groß und Klein in der Adventszeit.

5 von 5 Sternen.

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