Salongeflüster: Die Abenteuer des Herrn Fuchsberger: 1 monatiges zu hause

 
Hallo ich bin es wieder der Herr Fuchsberger. Blacky Fuchsberger.

Heute vor einem Monat bin ich in mein neues zu hause eingezogen. Man war das aufregend und spannend. Ich habe schon eine menge erlebt.
Doch heute meldet sich mal mein Chefdosenöffner zu Wort. Oder Mami, wie meine Dosenöffnergroßeltern sagen.

Hallo,
ja, Blacky hat recht. Heute vor einem Monat ist der kleine schwarze Teufel, oder Black Box wie mein Vater ihn ab und an nennt, eingezogen.
Ich muss schon sagen das war ein spannender, wenn auch manchmal anstrengender Monat. Ich habe mich in den letzten Tagen echt gefragt wie oft ich „Nein, Blacky“ gesagt habe.Er ist ja noch recht klein muss noch viel lernen. Mit 5 Monaten kann man doch noch nicht alles wissen. ;)
Allerdings kann man ihm nicht lange böse sein. Egal was er anstellt. Ob er auf der Vogelvoliere sitzt. Was er zu gerne macht. Er begreift einfach nicht, das die Band dann einfach ein paar Äste tiefer fliegt. Ob er die silberne Bodenvase samt Palme um schmeißt, weil man ja so herrlich mit den Wedeln spielen kann oder die die Kaffeemühle meiner polnischen Uroma von der der Durchreiche fliegt. Sie ist Gott sei dank nicht zu Bruch gegangen. 
Es gibt hier aber auch viel zu entdecken. Man kann ihm einfach nicht lange böse sein, wenn er einen mit seinen Kulleraugen anschaut.
Nur einmal war ich ernstlich sauer. Und das war letzte Woche. Da hat er mir im Schlafzimmer meinen Lieblingsübertopf zerschossen. Doch das hat Herrn Fuchsberger nicht weiter gestört. Er tat so als ob nichts passiert ist. Nun hat er Schlafzimmerverbot. Das passt ihm zwar nicht. Aber da muss er durch.
Stubenrein ist der kleine Kerl schon seit dem zweiten Tag und gut fressen tut er auch. Am liebsten Fisch, Softmalz (das gibt es aber nur 2 mal die Woche, wegen der Kalorien) und wie jede Fellnase liebt er Leckerlies. Gekochtes Hühnchen stand auch schon einmal auf dem Speiseplan und wenn Blacky einen Daumen hätte, dann hätte er ihn nach oben gestreckt.

Ansonsten macht sich der kleine Kerl echt gut. Alle lieben ihn hier und Heimweh nach dem Tierheim hat er auch nicht.
Wie ihr seht geht es Blacky Fuchsberger gut. Er sitzt gerade neben mir und schläft. Toll vor 1 ½ Stunden stand er kratzend und maunzend vor meiner Zimmertür und wollte das ich endlich aufstehe.

Ich habe übrigens noch ein Geheimnis vor Blacky. Am Samstag fahren meine Schwester und meine Mutter noch einmal zum Tierschutzverein und holen noch eine Katze. Die zieht dann bei meinen Eltern ein. Jetzt wo die Trauer um unsere geliebte Blanka langsam nachlässt und Blacky alle Herzen im Sturm erobert hat ist auch dort wieder Platz für eine neue gebrauchte Katze.

So das war es erst einmal von meiner Seite aus.
Ich glaube Herr Fuchsberger will heute nichts mehr sagen. Er schläft jetzt.

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