Helene Tursten: Tod im Pfarrhaus

Zum Buch:
 Ein neuer Fall für Irene Huss, Kriminalinspektorin aus Göteborg: Drei Leichen geben der Polizei Rätsel auf – ein Pfarrer und seine Frau wurden im Schlaf erschossen, der gemeinsame Sohn liegt tot im Sommerhaus. Hat man es mit einer Familientragödie zu tun? Sind die Täter gar in kirchlichen Kreisen zu suchen? Die Recherchen führen Irene Huss bis nach England – zu einem Abgrund aus verwirrter Liebe und falsch verstandener Solidarität.

Eigentlich beginnt das ganze ganz harmlos. Ein Angehöriger von Kommissar Anderson vermisst einen Kollegen. Als man die Familie des besagten Kollegen aufsucht findet man diesen Tod in ihrem Haus tot auf. Kurz darauf findet man auch den besagten Arbeitskollegen erschossen im Sommerhaus der Familie. Alles sieht nach einem Ritualmord aus. Doch war es das auch?
Das alles passiert schon auf den ersten 30 Seiten.
Ich muss sagen das ich nicht unbedingt ein Schwedenkrimifan bin. Aber dieses Buch war doch ganz anders als die die Schwedenkrimis die ich bis dato gelesen habe. Schon der Titel klang er nach einer Miss Marple Geschichte als nach einen skandinavischen Krimi.
Eine Geschichte die nicht nur in Göteborg spielt sondern auch in London. Hinzukommen Verwirrspiele um den Leser in eine andere Richtung zu locken.
 Am Ende kommen die dunklen Machenschaften doch noch ans Licht. Allerdings finde ich schade das die entscheidenen Ermittlungen dann sehr knall auf Fall auf die letzten 30 Seiten gepackt werden.

Mein Fazit: 
Endlich mal ein Schwedenkrimi der auch mir gefallen hat und nicht zu sehr nach Thriller "schmeckt". 4 von 5 Sternen. 

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