Salongeflüster: Familienzuwachs Teil 3: Hallo ich bin ....

Hallo mein Name ist Blacky, Blacky „Fuchsberger“. Ihr könnt mich Blacky, Blacky Fuchsberger oder Herr Fuchsberger nennen.
Ich bin vier Monate alt und habe bis gestern in einem Tierheim gewohnt. Ursprünglich kam ich aus einer Tierauffangstation. Dort hatte man mich auf den Namen Flecky getauft. Doch die Tierärztin im Tierheim fand den Namen doof und hat mich einfach mal umgetauft.
Gestern tauchte dann mein Zweibeiner auf und nahm mich mit.
Ich bin sehr verschmusst und verspielt. Aber leider bin ich noch nicht wirklich stubenrein. Zu mindestens denkt das mein Zweibeiner. Ich habe mich in das gute Mokkaservivce der Oma gesetzt und gestern dort mein Geschäft verrichtet. Gleich zwei Mal.
Gestern bin ich vor so einem großen Ungetüm geflüchtet. Das hat aber auch Radau gemacht. Mein Weg führte mich genau in das Regal mit dem Geschirr. Vor Schreck habe ich mir in die Hosen gemacht. Wenn ich denn welche angehabt hätte. Das war vielleicht ein Haufen. Und meine neue Mama war alles andere als begeistert.
Heute musste ich mal ganz dringend und bin da wieder rein, weil ich mal musste. Und weil ich mir nicht sicher ob das richtig ist bin ich gleich mal geflüchtet als ich fertig war.
Es war wohl nicht richtig. Denn meine neue Mama hat mit mir geschimpft und mich auf meine richtige Toilette verbannt. Jetzt macht sie mit mir alle zwei Stunden Toilettentraining. Wie auf Arbeit meines Zweibeiners. Was immer auch Arbeit ist.
Hoffentlich ist sie nicht all zu sauer auf mich.
Die ersten 24 Stunden hier in meinem neuen zu hause waren echt aufregend und mit noch anderen Abenteuern verbunden.



Okay, ich bin die neue Mama von Blacky oder auch Dosenöffner, Zweibeiner wie immer er mich gerade nennt. Ich bin der Chef im Ring. Und im Gegensatz zum Rest meiner Familie gibt es bei mir Spielregeln.
Es wird nicht auf den Tisch spaziert, die Papageien sind tabu für Blacky, es wird nicht vom Tisch gefüttert und somit auch nicht gebettelt. Das Schlafzimmer ist auch Sperrgebiet und der Balkon und Ausflüge sind auch erst einmal gestrichen.



Warum so streng, wird sich jetzt der eine oder andere Fragen. Ich habe Freunde erlebt wo die Katze mehr zu sagen hatte als sie selbst. Das werde ich gar nicht erst einführen. Wo das hinführen kann habe ich mehr als einmal erlebt.



Trotz alledem wir liebe ich den kleinen Kerl sehr. Er ist lieb und anhänglich. Und wo er sein Geschäft verrichteten darf und ähnliches bringe ich ihm jetzt bei. Meine Familie vergöttert ihn schon und er hat auch alle schon angenommen, die heute vorbei geschaut haben.  
Ihr werdet bestimmt noch mehr von seinen Abenteuern erfahren.



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