Salongeflüster: Die Abenteuer des Herrn Fuchsberger: Meine erste Woche



Hallo, ich bin es wieder der Herr Fuchsberger. Blacky Fuchsberger.
Nun lebe ich schon seit einer Woche im Filzcottage. Und ich habe eine menge erlebt, aber auch schon lernen müssen.




Sonnabend 05.10.
Liebes Tagebuch,
heute kam ein Zweibeiner und hat mich einfach mitgenommen. Ich wusste erst gar nicht was los ist. Dann haben sie gleich auf dem Weg in mein neues zu hause meinen Namen von Blacky auf Blacky Fuchsberger geändert.
Dort angekommen hat mir mein Chefdosenöffner erst einmal mein Klo gezeigt. Darin habe ich mich erst mal gaaaanz lange versteckt. Irgendwann war ich mutig und kam raus. Habe ich aber hinter einem großen weißen Kasten versteckt.
Später hat mir der Dosenöffner aus dem Bad, so nennen das dort, gelockt und ich bin auf Erkundungstour gegangen. Ich habe Futter gefunden. Und Vögel. Echte Vögel, die ich sonst nur von ganz weit weg kenne. Mein Chefdosenöffner sagt die darf ich aber nur anschauen nicht fressen. Sie heißen Lulu (Miss Luise), Abu (Mr. Abu) und Early (Early Grey). Da gab es dann einen Baum. Der war groß und hat mir gut gefallen. Allerdings verschwand der bald. Wo der wohl geblieben ist?
Dann kam so eine Höhlenmaschine und hat Krach gemacht und ich bin in ein Regal gesprungen. Da hatte ich erst einmal die Hosen voll, wenn ich dann welche angehabt hätte. Ich habe mich dann in dem Regal zwischen dem Erbstück entleert. Das fand mein Chefdosenöffner gar nicht lustig und verfrachtet mich dann aufs Klo.
Später habe ich das noch mal gemacht, weil ich nicht mehr wusste wo mein Klo war. Mein Zweibeiner fand das gar nicht lustig.
Ich habe Hunger. Weiß aber nicht mehr wo mein Futter steht.

Sonntag, 06.10.
Liebes Tagebuch,
die Nacht habe ich unter dem Sofa verbracht. Mein Chefdosenöffner ist sehr lieb zu mir. Schmusst und spielt viel mit mir.
Ich habe inzwischen richtigen Hunger weiß aber immer noch nicht mehr wo mein Futter steht. Ich trau mich auch gar nicht aus dem großen Zimmer raus.
Vorhin wollte ich wieder in das Regal gehen, wo ich mein Geschäft verrichtet habe. Da lag dann so komisches Zeug (Pfeffer). Mein Dosenöffner hat mich gleich aufs Klo gebracht. Was soll ich da bloß.
Nachmittags kamen dann noch zwei Dosenöffner. Man haben die sich gefreut mich zu sehen. Die haben auch noch mit mir gespielt und getobt.
Ich habe wieder versucht mich im Regal zu entleeren. Diesmal roch es dort sehr merkwürdig (Essig). Und wieder hat mich mein Zweibeiner genommen und aufs Klo gesetzt. Als ich da raus bin hat sie so ein komisches Ding genommen und in dem Sand gebuddelt. Das fand ich lustig und bin hinterher gesprungen und habe auch angefangen zu buddeln. Auf einmal konnte ich mehr an mich halten und habe mein Geschäft verrichtet. Da hat sie mich gelobt. Also war das wohl richtig.
Inzwischen hat sie mir ein Leckerli zu fressen gegeben. Man hat das gut geschmeckt.
Und dann kam mein Chefdosenöffner auf die Idee, die Nummer die sie nun schon seit einem Tag mit dem Klo durchziehen auch in die andere Richtung durchzuführen. Erst wollte ich ja nicht mitgehen. Aber als ich sah, das dort keine Gefahr herkommt bin ich mit gegangen. Und da waren es mein Futter. Ich habe erst mal richtig zugeschlagen. Man war das lecker. Jetzt merke ich mich das auch mit dem Futternapf.

Montag, 07.10.

Liebes Tagebuch,
heute musste ich was lernen, wurde belobigt, bekam Besuch und mein erstes Geschenk.
Ich kann jetzt ganz alleine auf die Toilette gehen. Mein Chefdosenöffner hat mich dafür gaaanz doll gelobt. Bin ich stolz, das ich das jetzt alleine kann. Das mit dem Futternapf habe ich auch behalten. Ich weiß jetzt wo ich fressen kann.
Aber ich habe auch gleich wieder Ärger gemacht. Ich bin die Voliere hochgeklettert und rauf aufs Dach. Die Lulu, der Abu und der Early fanden das nicht lustig. Und die Mama auch nicht. Sie hat geschimpft. Aber ich versuche das trotzdem wieder. Ich finde das einfach interessant.
Nachmittags kam dann meine Großmutterdosenöffner. Die hat mit mir nicht nur gespielt sondern mir auch was geschenkt. Eine Spielzeugmaus. Die habe ich gleich mal tot gemacht. Das hat richtig Spaß gemacht mit ihr zu spielen.


Dienstag, 08.10.
Liebes Tagebuch,
heute hieß es zum ersten Mal Blacky allein zu haus. Dachte ich zu mindesten. Doch meine Großmutterdosenöffner hat immer wieder vorbei geschaut und mit mir gespielt und mein Klo sauber gemacht. Sie brachte mir auch eine neue Maus mit. Diesmal aus Stoff. Die andere war ja aus Fell.
Sonst habe ich viel geschlafen und die Vögel beobachtet.
Ich habe dann noch das Bücherregal versucht umzuräumen. Aber das fand mein Chefdosenöffner nicht witzig. Aber Ärger habe ich nicht bekommen. Nicht wirklich.
Meine Mama hat nach der Arbeit die ganze Zeit in der Küche gestanden und gekocht. Dabei hat sie einen Berg Mühl produziert. Das fand ich sehr interessant. Obwohl ich auch ein bisschen Schiss hatte.

Mittwoch, 09.10.
Liebes Tagebuch,
heute musste ich lernen das ich nichts auf dem Tisch zu suchen habe. Aber ich bin doch so neugierig, wenn da was neues rauf kommt. Heute morgen stand da was das nennen die Zweibeiner Frühstück. Das wollte ich auch mal probieren. Man war das lecker. Die Zweibeiner nennen es Schokoladenfrischkäse. Allerdings fand meine Mama das nicht witzig. Sie hat ziemlich geschimpft mit mir, weil ich es noch zwei Mal versucht habe und beim dritten Mal gebettelt habe mir was abzugeben. Aber das hat bei ihr nicht gezogen.
Nachmittags hatte sie aber dann doch noch was feines für mich. Katzenschokolade (Malz). Sie sagt das ist gut gegen zu viel Fell im Bauch. Man hat das geschmeckt. Von mir aus darf es das jeden Tag geben und gleich die ganze Tube.

Donnerstag, 10.10.
Liebes Tagebuch,
heute bekam ich noch eine Packung Frontline gegeben Flöhe. Hat auch gar nicht weh getan. Mein Chefdosenöffner hat mit mir getobt und gespielt. Und ich habe das verbotene Zimmer versucht zu erkunden. Aber das fand mein Zweibeiner gar nicht lustig. Ich möchte so gerne wissen was da drin ist und warum ich da nicht rein darf.

Freitag, 11.10.
Liebes Tagebuch,
es ist noch früh am Morgen, aber ich habe mir schon einiges geleistet. Zuerst habe ich das Bücherregal mal wieder umsortiert. Dann habe ich versucht das die Voliere hochzuklettern und ich habe mit dem Internetkabel versucht zu spielen. Meine Mama, die heute frei hat, fand das gar nicht lustig.

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