Reinhard Pelte: Inselkoller

Zum Buch: 
Kriminalrat Tomas Jung ist auf dem Karriereabstellgleis gelandet, ins Abseits gelobt als Leiter und einziger Mitarbeiter der regionalen Abteilung für unaufgeklärte Kapitalverbrechen in Flensburg. In fünf Jahren hat er es gerade mal auf sechs bearbeitete Fälle gebracht – keinen davon konnte er lösen. Kein Wunder, dass niemand mehr an ihn glaubt. Doch dies soll sich als voreilig erweisen.Sein neuer Fall: der Gifttod einer einflussreichen Sylter Immobilienmaklerin. Beging die einsame, kranke Frau Selbstmord? Langsam und zögerlich beginnt Jung mit den Ermittlungen. Als er im Garten der Toten einen grausigen Fund macht, scheint die Klärung des Falls nah ...

Und wieder ein gescheiterte Versuch einen Syltkrimi zu lesen. Wo soll ich nun anfangen.
Die Geschichte klang eigentlich ganz nett. Kommissar, Typ Antiheld, mit einer fehlgeschlagenen Karriere löst endlich seinen ersten Fall.
Die Geschichte beginnt mit einer Rückblende und geht dann in die Gegenwart über. Von da an geht es Schlag auf Schlag. Der Kommissar ermittelt und doch irgendwie auch nicht. Der Autor schafft es irgendwie immer wieder um die Geschichte herum zuschreiben. Da wird ausführlich von einer Grippe und wie man sie am schnellsten kuriert erzählt. Es wird über die Ehe des Kommissars philosophiert. Aber so richtige Hinweise über den Fall mit seinen drei Toten bekommt man nicht. Das Ende kommt dann knall auf Fall und überraschenderweise muss man sich dann den Rest noch zusammen reimen. D.h. Obacht beim lesen, damit man das Ende dann auch richtig versteht.
Der Schreibstil war auch nicht wirklich so meins. Sachlich, kühl und für meinen Geschmack die Dialoge sehr abgehackt. Irgendwie Telegrammstil.

Mein Fazit:
Bei mir durchgefallen. Ich werde mir die Reihe nicht weiter antun.

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