Eleanor Herman: Leidenschaft im Dienst ihrer Majestät



Zum Buch: 
Katharina die Große verbrauchte ein gutes Dutzend Liebhaber. Selbst als sie schon 50 Jahre alt und ihre Schönheit verblüht war, boten ihr 20-Jährige noch ihre Dienste an. Marie Antoinette begnügte sich vermutlich mit nur einem einzigen Galan, von dem sie allerdings schwanger wurde und einen Sohn bekam - den späteren König Ludwig XVII.
Es gab Königinnen, die sich aus Lust und Langeweile Liebhaber nahmen - weil sie aus politischen Gründen als junge Frauen mit alten Herrschern oder deren debilen Nachkommen verheiratet wurden, ihre Ehemänner homosexuell oder impotent waren. Anderen wurden aus dem Umfeld des Königs Liebhaber zugespielt, um die Königin der Untreue anklagen und beseitigen zu können, wie es Anne Boleyn geschah. Die Schicksale untreuer Königinnen: ein großes Tabuthema der Geschichte.


In diesem Buch geht es eher um unglückliche Königinnen, die zur Ehe gezwungen wurden. Missverstanden, ungeliebt, gelangweilt oder weil sie ihre Ehemänner einfach nur verabscheuten, weil die selber untreu waren suchten sich diese Damen einen oder gar mehrere Liebhaber. 

Die Bandbreite der Damen reicht von Elenor von Aquitanien über Katharina die Große bis Lady Di. Einzig Queen Victoria kommt recht gut weg. Die anderen Damen werden für meinen Geschmack zu sehr schlecht gemacht. Wenn man bedenkt das diese sich einfach nur langweilten oder aber sich  auch nur einfach an ihren Ehemännern für ihre Ignoranz oder gar Inpotenz rechen wollten. Oder aber einfach nur auf der Suche nach Liebe waren.

Mein Fazit: 
Nettes Buch. Zeigt aber auch nicht unbedingt neues auf. Kann man lesen. Muss man aber nicht. 

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