Monica M. Vaughan: Die Spione von Myers Holt

Zum Buch:
 Der zwölfjährige Chris Lane kann es kaum fassen: Ausgerechnet er, der Halbwaise aus ärmlichsten Verhältnissen, soll über ein außergewöhnliches Talent verfügen: Er kann Gedanken lesen und in das Bewusstsein anderer Menschen eindringen! Dank dieser Gabe wird er auf die Myers Holt Academy aufgenommen. Was zunächst nach renommiertem Eliteinternat klingt, entpuppt sich als Sitz des MI 18, einer Sektion des britischen Geheimdienstes, in dem Kinder als Nachwuchsagenten ausgebildet werden. Dort ist Chris’ Hilfe bitter nötig: Ein unbekannter Junge hat kürzlich nämlich Anschläge auf wichtige Mitglieder der Regierung ausgeübt. Für Chris und seine Freunde beginnt ein gefährliches Abenteuer...


Als ich mich um das Buch bei vorablesen.de beworben habe war ich auf einer Seite neugierig und auf der andere Seite auch voller Vorbehalte. 

Für meinen Geschmack klang das ganze irgendwie nach einem Abklatsch von Harry Potter nur ohne Zauberstab und James Bond nur ohne Action. 

Doch ich wurde angenehm überrascht. Der Grundaufbau, armer Junge mit einer geheimen "Gabe" wird von allen gemieden oder geärgert  und dann von anderen Leuten entdeckt und gefördert, ist so ziemlich das einzige was ihn mit Harry verbindet. Und auch von James Bond bleibt am Ende nicht viel übrig als die Geheimagentennummer.
Die Geschichte selbst ist schnell erzählt, da dies das Eröffnungsbuch einer neuen dreiteiligen Serie ist. Ich bezeichne diese Bücher immer gerne als Kennenlernbücher, weil im ersten Band die Handlung/ Geschichte immer etwas mehr in den Hintergrund rückt. Hier lernt man erst einmal alle wichtigen Figuren der Geschichte kennen und meist endet das Buch ja auch in gewisserweise mit einem offenen Ende. Das ist im Grunde genommen auch in diesem Buch so. Aber wohl auch wichtig um weitere Bücher aus dieser Reihe zu lesen.
Der Lesestil ist sehr angenehm. Die Handlung sehr einfach gehalten und vor allem nicht so langatmig geschrieben. Wirklich spannend wird es erst im letzen Kapitel.    Ja ich würde so gar behaupten es ist eines dieser Bücher wo man einfach nicht aufhören kann zu lesen, weil man sich immer wieder sagt: Nur noch eine Seite oder ein Kapitel. Das ist dem leichten Schreibweise des Buches zuzuordnen.

Mein Fazit: 
Um es kurz zu machen. Könnte das ein würdervoller Nachfolger für Harry Potter sein ohne das diese Reihe oder auch Autorin mit der jeweils anderen und deren Werke verglichen wird? Ja.

Ich bin ehrlich gesagt schon auf den zweiten Band gespannt.
Tolles Eröffnungsbuch.

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