Luise Berg-Ehlers: Mit Miss Marple aufs Land

 Zum Buch:
Die englische Idylle mit Pfarrhaus, Pub, Tearoom, Cottage Garden und Dorfladen ist, wenn man den Ladies of Crime, von Agatha Christie bis P.D. James, glauben darf, immer wieder in Gefahr. Doch zum Glück gibt es so couragierte Damen wie Miss Marple oder mit trockenem Humor ausgestattete Ermittler wie Inspector Barneby, die beim Tee im Herrenhaus oder beim Cricket auf dem Land die entscheidenden Indizien zur Lösung des Falles finden. Luise Berg-Ehlers nimmt ihre Leser mit auf eine unterhaltsame Reise durch englische Dörfer und Universitätsstädte, die zu Schauplätzen krimineller Energie wurden. Dabei erzählt sie nicht nur von den großartigen Krimischriftstellerinnen und ihren unvergesslichen Heldinnen und Helden, sondern auch von zuweilen skurrilen typisch englischen Eigenheiten. Mit zahlreichen Fotografien und Illustrationen und einer liebevollen Gestaltung ist dieses Buch ein »Must have« für alle, die England, eine gute Tasse Afternoon Tea und eine spannende Lektüre lieben.

 
Dies ist keine Biografie im herkömmlichen Sinne. Sondern eher eine Hommage an England beste Kriminalschriftstellerinnen des letzten Jahrhundert. Aber auch des diesen Jahrhundert.

In diesem Buch begibt man sich auf eine Art Zeitreise durch viele bekannte Orte an denen wir alle früher oder später schon einmal waren. In St Marys Mead, Bath, ja sogar in die große "gefährliche" Stadt wie London wird man gebracht.
Im laufe des Buches lernt man die Gründe kennen warum und wieso die Queens auf Crimes ihre Charaktere dort angesiedelt haben. Kapitel für Kapitel taucht man immer weiter in diese Welt ein und wird hin und wieder auf eine Exkursion mitgenommen. Liebevoll gestaltet mit wunderschönen Landschaftsbildern, Portrait der Autorinnen, in Wort und Bild, bis hin zum Layout alles ganz toll gemacht.
Im übrigen hat sich eine amerikanische Autorin in die Riege der englischen Ladys eingemischt. Aber ihr sei das vergeben, weil ihre Helden ja in old England agieren und ihre Bücher wirklich gut sind.
Mit Ausnahme von drei Autorinnen habe ich von allen anderen einiges gelesen oder gar auch als Hörbuch gehört.

Mein Fazit:
Man nehme sich ein Glasportwein oder eine Kanne guten englischen Tee, einen Teller mit Scones, Gurkensandwiches, hausgebackenen Cookies und mache es sich mit dem Buch im Ohrensessel vor dem Kamin gemütlich.
Ein gutes Buch für verregnete Spätsommer-, stürmische Herbstnachmittage oder lange Winterabende.


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