Doreen Tovey: Die Katze mit den blauen Augen

Zum Buch: 
Eigentlich suchten sie nur nach einem probaten Mittel gegen Mäuse. Da begegnet sie Sulka - und damit war zwar nicht das Schicksal der Mäuse, aber das des Ehepaars Tovey besiegelt. Das Regiment im Haus übernahm fortan dieses entzückende Katzenwesen königlicher Abstammung.


 
Manchmal bin ich echt froh das ich mir gewisse Bücher nicht gekauft habe sondern ausgeliehen oder aus dem Bücherhotel mitgebracht habe.
Dieses ist eines dieser Bücher.
Ich gebe zu, ich mag Katzen. Bis vor ein paar Monaten beherrschte auch unserer Familienleben ein Rassemischling. Und das Katzen oft ihr eigenes Ding machen, das weiß wohl so ziemlich jeder Katzenhalter. Dieses Ehepaar offensichtlich nicht. Und deshalb ist mir das Buch einfach zu hoch.
Wer holt sich denn bitte schön eine Rassekatze als Mäusefänger? Bzw auf den nächsten Seiten geht es dann gar nicht mehr darum das Mietz, in dem Fall Sulka, Mäuse fangen soll. Nein viel mehr will man sie als Zuchtmaschine benutzen um "reich" mit ihr zu werden.
Nicht nur, das die Katzen, ich schreibe bewußt Katzen, denn dazu komme ich noch, keine Kinderstube haben. Nein ich finde ihre Besitzer auch reichlich merkwürdig. Ich weiß das Katzen ein Eigenleben führen und im Mensch Gescherr sehen und sich selber als der Herr. Und auch wir wussten hier oft was Katze uns signalisieren wollte, wenn sie ihren Kopf durchsetzen wollte. Aber so deutlich wie die Besitzer die "Sprache" ihrer Katzen verstanden haben, das kann doch nicht normal sein. Da war Norton aus Klappohrkatze schon fast normal gegen.
Und dann der Titel. Die Katze mit den blauen Augen. Im Grunde in Ordnung, wenn es in dem Buch um eine Katze ging in Ordnung. Doch nur zu Beginn dreht sich alles um Sulka und ganz plötzlich stirbt sie und auf einmal dreht sich das ganze Buch nur noch um zwei ihrer Kinder. Eigentlich dreht es sich um alle ihre Kinder. Doch Salomon und Sheba stehen da im Vordergrund. Der Titel ist im Grunde also ein Fehlgriff.
Ich mach es kurz.



Mein Fazit: 
Die Besitzer dieses Katzen sollten erst einmal "geschult" werden bevor sie auf sie los gelassen werden. Ich fand das Buch langweilig und teilweise grauenhaft.



Kommentare