Deborah Crombie: Wer Blut vergießt

Zum Buch:
 Ein eisiger Januartag in London, eine übel zugerichtete Leiche, der Beginn einer geheimnisvollen Mordserie.
London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett – nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als jedoch kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?


Gleich vor ab. Endlich scheint die Autorin aus einer Talsohle heraus zu sein. Dies ist der erste Kincaid und James Roman nach langer Zeit der mir wirklich wieder mal gefallen hat. 

Ein Buch mit viel Spannung und genug Spielraum zum raten wer denn nun der Täter ist. Im Grunde führt in diesem Buch Gemma James die Ermittlung und Duncan Kincaid ist nur eine Randerscheinung. Das war schon mal eine Erfahrung wärt, denn sonst war es ja immer umgekehrt.
Auch der Privatleben der beiden rückt in diesem Buch endlich mal in den Hintergrund. Und taucht es doch mal auf, dann wird es, fast nur von Kincaid bestritten. Das war recht angenehm. Dafür rückt die Geschichte Doug und Melody mehr in den Fordergrund. Aber es beeinträchtigt die Mordgeschichte nicht so sehr wie in vorherrigen Bücher bei den beiden Hauptermittlern.
Zur Geschichte selbst gibt es nicht viel zu sagen. Alles wirklich wichtige steht ja oben schon in der Beschreibung. Auf recht spannende Art wird der Leser in diesem Fall Schritt für Schritt an das Motiv und den Mörder herangeführt.

Mein Fazit: 
Endlich mal wieder ein spanndes Buch von Deborah Crombie. Hoffentlich geht es in den nächsten Büchern so weiter. 


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