Mary L. Longworth: Tod auf Schloss Bremont

Zum Buch: 
Etienne de Bremont, ein bekannter Dokumentarfilmer, stürzt nachts aus dem Dachfenster des unbewohnten Familienschlosses in der Nähe von Aix-en-Provence in den Tod. War es ein Unfall, ein Selbstmord oder gar Mord? Schnell gerät François de Bremont, der tief verschuldete Bruder des Toten, in Verdacht. Der junge und charismatische Untersuchungsrichter Antoine Verlaque, der in dem Fall ermittelt, bittet seine Ex-Geliebte, die Juraprofessorin Marine, um ihre Unterstützung, denn sie kennt die Familie Bremont seit ihrer Kindheit. Marine hilft Antoine jedoch nur ungern, denn noch immer hat sie Schmetterlinge im Bauch, wenn sie ihm begegnet.



Ich gebe zu das ich mich bei diesem Buch zuerst vom Titel und Cover habe leiten lassen. Und erst dann kam erst  die Handlung.
Ehrlich gesagt klang die Handlung auch recht gut. Zwei Brüder sterben kurz hinter einander. Bei dem einen sieht es, zuerst, nach Unfall und bei dem anderen nach Mord aus. Und was hat das ganze mit dem Tod eines russischen Modells zu tun?
Klang wirklich vielversprechend. Doch dann habe ich feststellen müssen das französische Krimis nichts für mich sind. Auch wenn ich es immer mal wieder mit einem versuche. Das ganze zieht sich so zähflüssig in die Länge. Nur 50% betrifft den Fall selber. Die andere Hälfte geht für den Richter, der in diesem Fall ermittelt, und seine Exgeliebte drauf. Hier wird über eine verflossene Liebe, gute und schlechten Geschmack von Liebe, Wein, Schnaps, Essen  und Zigarren erzählt. Ich habe mich immer wieder mal gefragt: Muss ich das jetzt wissen? Hat das was mit dem Fall zu tun? Nein.

Mein Fazit: 
Um es kurz zu machen. Kann man lesen. Muss man aber nicht. 


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