Janice Hamrick: Mord inklusive

Zum Buch: 
Tod am Nil Endlich bei den Pyramiden! Das hatten sich Jocelyn, frischgeschiedene Highschool-Lehrerin aus Texas, und ihre Cousine Kyla schon lange gewünscht. Doch bereits am ersten Tag wird eine ihrer Mitreisenden ermordet. Gehört der Täter etwa ihrer Reisegruppe an? Manch einer davon ist wohl nicht der, der er zu sein vorgibt. Besonders verdächtigt erscheint Jocelyn der attraktive Alan. Er spricht Arabisch, mischt sich überall ein und kann sich offenbar nicht zwischen ihr und Kyla entscheiden. Doch auch das Ehepaar aus Australien hat ein Geheimnis.


Eigentlich soll Urlaub ja was schönes sein. Aber wenn dann gleich zwei Morde passieren, man auch noch ständig von irgendwelchen Männern angesprochen wird die man gar nicht kennt und die eigene Urlaubsbegleitung mit einem Streit anfängt, dann ist der Urlaub doch recht schnell verhagelt. 

Wenn ich ehrlich bin wollte ich nach gut 80 Seiten das Buch zur Seite legen, weil ich echt nicht wusste ob ich jetzt eine Reiseführer, Abenteuer- oder Liebesroman oder doch einen Krimi lesen.
Gleich auf Seite eins ist der (erste) Mord schon mal passiert. Ohne richtigen Hintergrund warum, weshalb, wieso. Und dann? Dann passiert erst einmal nicht wirklich viel außer seitenlangen Beschreibungen zu Ägypten, Streitereien um einen Mann und Gespräche zwischen Urlaubsbekanntschaften.
Irgendwo dazwischen macht sie sich Jocelyn dann auch mal Gedanken über das Mordopfer. Aber so richtig in Fahrt gerät sie erst nach dem zweiten Mord und einem Angriff auf ihre Person.
Bis hier also sehr lahm erzählt.
Doch dann geht es Schlag auf Schlag. Und Cousine Kyla, die sich inzwischen wieder beruhigt hat, ist mit von der Party. Und endlich wird es interessant.

Mein Fazit: 

Durchhalten, heißt die Devise bei diesem Buch. Denn es lohnt sich ab Mitte des Buches. Nette kleines Buch für zwischendurch oder wenn man mal wieder Urlaub auf Balkonin machen muss. 



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