Peter Gethers: Klappohrkatze: Wie vom Katzenhasser zum Dosenöffner wurde

Zum Buch: 
Eigentlich hasst Peter Katzen. Schon immer. Als ihm seine Freundin dann aber eines Tages ein kleines und überaus hübsches Kätzchen schenkt, ist es Liebe auf den ersten Maunz. Und auch wenn Kater Norton das Leben des passionierten Junggesellen komplett auf den Kopf stellt - wird Peter vielleicht gerade dadurch die wichtigste Lektion seines Lebens lernen?

Ich muss zu diesem Buch etwas vorab sagen. Eigentlich hatte ich nie geplant es zu lesen. Aber leider gab es dieses Jahr ein sehr trauriges Erlebnis in meiner Familie. Unser Stubentiger musste eingeschläfert werden. Das hat vor allem meine Mutter sehr unglücklich gemacht. Wir haben ähnlich dramatische, lustige und verrückte Dinge mit unserem Persermischling erlebt. Und weil meine Mutter so traurig war und kaum über den Verlust ihn weg kam überredete ich sie dieses Buch zu lesen. Nach nur einem Kapitel schwärmte sie von Norton und seinen lustigen Geschichten. Jedes mal wenn ich sie besuchen kam erzählte sie von dem Buch. Also beschloss ich es selbst zu lesen.
Ja, ich liebe diesen Kater auch.  Peter erinnert mich irgendwie an meinen Vater, der unsere Tigerin erst auch nicht wollte und sich am Ende für sie lieber umgebracht hätte als das es ihr an etwas fehlte.
Irgendwie kamen  mir das eine oder andere sehr bekannt vor.
Norton ist genau der Typ Kater der sein Herrchen um den Finger wickelt. Aber nicht um sonst heißt es ja: Hast Du Hund bist Du Herr. Hast Du Katze bist Gescherr.
Ein süßes kleine Buch, das man mal eben so zwischendurch ließt.

Mein Fazit:
Muttern braucht ganz dringend wieder eine Katze. Egal was mein Vater sagt.

Und ich persönlich bin echt am überlegen ob ich mir nicht doch lieber ein Katze statt eines Hundes hole. Was ein Buch so aus einem Menschen machen kann.
Ich will gar nicht darüber nachdenken was eine echte Katze dann aus einem macht.
Tolles Buch.





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