Jana Hensel: Zonenkinder

Zum Buch:
 Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht – plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Eine ganze Generation machte sich daran, das veränderte Land neu zu erkunden. Jana Hensel erzählt von ihrem Leben in der Schwebe zwischen Ost und West.

Als ich das Buch vor einer Woche bei meinen Eltern fand, da fand ich die Idee zu dem Buch witzig. Schließlich sind die Autorin und ich fast gleichaltrig und habe die Zeit hautnah erlebt. Ich war gespannt auf ihre Sichtweise der Dinge. 

Während ich bei der einen oder anderen Passage noch gelacht habe und mir das eine oder andere auch noch bekannt vorkam muss ich sagen das aber im laufe des Buches immer genervter wurde. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los das die Autorin selber nicht so recht weiß wer oder was sie ist. Auf der einen Seite will sie als "Westdeutsche" anerkannt werden beschwert sich aber im gleichen Atemzug darüber das man ihr den DDR- Bürger nicht ansieht.
Klar ist es nicht leicht ein Land zu erklären das es nicht mehr gibt und das die meisten Menschen nur mit dem Finger auf der Landkarte oder aus den Geschichtbüchern her kennt.
Auch das unsere Eltern in ihrem Verhalten "zurück geblieben" sind kann ich nicht so bestätigen. Aber das liegt wahrscheinlich auch daran wo man selber gelebt hat.

Mein Fazit: 
Dieses Buch verstehen tut man nur wenn man in diesem Land gelebt habt. Für außenstehende ist es schwer bis gar nicht nachvollziehbar. 

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