Inge Löhning: So unselig schön

Zum Buch: 
In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt dem Mörder schließlich gefährlich nahe...

Man stelle sich mal vor man geht einfach so los um ein paar Fotos zu machen. Man findet einen Ort mit schönen Motiven und passenden Licht. Alles ist perfekt, wenn, ja wenn da nicht plötzlich eine Leiche wäre.
Genau das passiert Vicki. Und leider ist Vicki sehr neugierig und fängt an auf eigene Faust zu ermitteln und das gegen den Willen der Polizei.
Auch im dritten Dühnfort Roman geht es wieder sehr spannend bis verwirrend hoch her. Inge Löhning schafft es immer wieder den Leser in die Irre zu führen. Zumal Vicki, die sich ja eigentlich nicht einmischen soll, nicht nur den Mörder sucht sondern sich auch noch auf den Spuren der ihrer eigenen Vergangenheit begibt.
Das einzige was mich an diesem Buch auch wieder gestört hat ist der ewige Hickhack zwischen Tino und Gina. Im Grunde habe ich nichts gegen Pärchenfindungen in guten Krimis. Ich mag nur einfach nicht das man über mehrere, in dem Fall über drei Romane, eine angedeutet Beziehungsgefühlsduselei nach dem Motto: Er liebt sie, aber sie ihn nicht oder sie weiß es nicht. Sie liebt ihn, aber er sie nicht bzw. er weiß es nicht, beschreibt. Das wird irgendwann langweilig und ich selber habe mir gedanklich immer nur gesagt. Man macht doch mal einer von euch beiden den Mund auf.

Mein Fazit:
Ein wirklich fantastisches Buch. Sehr kurzweilig geschrieben und auch spannend bis zum Schluss.




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