Ella Danz: Steilufer

Zum Buch: 
An einem verregneten Sommertag wird in der Lübecker Bucht ein Toter gefunden. Sein Gesicht ist vollkommen zerstört - die Identifizierung ist zunächst unmöglich. Nicht weit vom Fundort entfernt wird der Pâtissier eines Feinschmeckerrestaurants, ein junger Algerier, vermisst. Der Fall scheint klar, denn auch das Motiv ist schnell gefunden: Rassismus. Tatverdächtig ist eine Clique Neonazis.Anna Floric, die Chefin des Restaurants, bekommt es mit der Angst zu tun. Viele ihrer Mitarbeiter stammen aus Nordafrika. Ihre größte Sorge jedoch gilt Lionel, ihrem zwölfjährigen Sohn. Als die Ermittlungen sich immer zäher gestalten und auch noch dunkle Wolken über seinem Privatleben aufziehen, droht Kommissar Georg Angermüller seine Seelenruhe und die allseits bekannte Vorliebe für gutes Essen zu verlieren …


Dies ist nun schon der zweite Fall des genießerischen Kommissar, der aus Liebe zu seiner Frau in den Norden Deutschland gezogen ist.
In dieser Geschichte hat es Angermüller nicht leicht. Ein Fall der nach Rassismus schreit. Ein Toter und ein Vermisster die im Zusammenhang stehen oder doch nicht? So ganz sicher ist sich das Ermittlerteam da nicht. Und dann sind da noch die privaten Probleme von  Angermüller.
Der "Fall" selber ist eine wirklich spannend und erschreckend gut erzählte Geschichte. Es gab  eine Stelle, da war ich so erschüttert, das ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen. Doch ich wollte wissen wie es weiter geht. Also las ich weiter.
Was das Privatleben des Herrn Kommissar angeht. Da ist es doch jetzt schon so was von offensichtlich das seine Frau ihn entweder schon betrügt oder aber betrügen wird. Mir graut es immer wieder wenn das Privatleben der Ermittler immer mehr in der Vordergrund der Geschichte rückt. Allerdings wurde dies in diesem Buch noch recht gut gelöst, da ein Teil des Privatenkram sich mit Fall vermischt.



Mein Fazit: 
Ein spannendes, sehr lesenswertes und wirklich gutes zweites Buch aus der Angermüllerreihe.




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