Ella Danz: Nebelschleier

Zum Buch:
Leblos liegt Bernhard Steinlein in der Felsengrotte im Park des romantischen Schlösschens Rosenau. Ermordet und unter seinem Rollstuhl begraben.Der Lübecker Kommissar und Feinschmecker Georg Angermüller hatte sich eigentlich auf ein paar entspannte Tage in seiner oberfränkischen Heimat gefreut. Doch nun wird er durch drei alte Jugendfreundinnen - die Töchter des Mordopfers - unfreiwillig in den Fall hineingezogen. Gleich die erste heiße Spur schmeckt dem gaumenverwöhnten Angermüller gar nicht: Der alte Steinlein war der größte Grundbesitzer im Umkreis und wollte seine Felder angeblich einem Saatgutkonzern für Gentechnikversuche verkaufen.

Das Buch in einem Satz: Urlaub, Heimat, Familie, gutes Essen, Mord, Jugendfreunde, alte Liebe, Geburtstag und eine Reihe von Problemen.
So gestaltet sich Angermüllers dritter Fall.
Eigentlich will der fränkische Genießerkommissar nur Urlaub in seiner Heimat machen um den runden Geburtstag seiner Mutter zu feiern. Doch dann stolpert er doch glatt weg in einen Mord in dem alte Freunde von ihm verwickelt sind. Und als ob das nicht genug ist triff Georg auch noch auf eine alte Flamme.
Im Grunde genommen hätte das ein netter Krimi sein können, wenn man mal die Möglichkeit zum spekulieren gehabt hätte wer der Mörder sein könnte. Doch alle die als Verdächtige herhalten sollten hatten für mich kein wirkliches Motiv. Gut der Vater ist ein Tyrann gewesen, aber wirklich Hass konnte ich nicht bei den Töchtern nachempfinden. Auch der Schwiegersohn war mir zu gleichgültig dargestellt. Die Charaktere waren in diesem Buch einfach zu flach.
Mir hat einfach die Spannung in dem Buch gefehlt und was mir gehörig auf den Keks ging, der fränkische Dialekt. Vielleicht lag das aber auch nur daran das ich genau aus der entgegengesetzten Region komme.

Mein Fazit:
Eine kleines Familiendrama ohne Spannung für langweilige Nachmittag an dem man nichts besser zu tun hat als zu lesen.

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