Emma Goodwyn: Tod im Tower

Zum Buch:

Ein Mord während der Schlüsselzeremonie erschüttert den Tower of London. John Mackenzie, früherer Armeepsychologe und neues Mitglied der königlichen Wachtruppe, findet sich unversehens in der Rolle des Undercover-Ermittlers. Superintendent Simon Whittington - skrupellos, machthungrig, unwiderstehlich und Johns Nemesis aus Kindertagen - scheint den Fall schnell gelöst zu haben. Doch hat er wirklich den Richtigen verhaftet? John stürzt sich in eine riskante Suche nach der Wahrheit. Gut, dass er dabei auf die Hilfe des unnachahmlichen Mackenzie-Clans bauen kann!


Ein Mann kehrt in seine alte Heimat oder besser gesagt in sein altes Heimatland zurück. Dort bekommt er sofort einen sehr begehrten Job. Gleichzeitig kehrt er auch in den Schoss seiner Familie heim. Im Grunde genommen alles perfekt, wenn da nicht plötzlich ein totes Mädchen wäre. Zu dem auch noch Ausländerin. Und schon ist John in seinen ersten Fall verwickelt.
Die Story an sich klingt ja nicht schlecht. Todes Mädchen im Tower, ein ergeiziger Inspektor. Rein zufällig auch noch ein Verwandter des eigentlichen Ermittlers. Eine Familie die zusammenhält und ein Chef der alles dafür gibt das der Fall schnell geklärt wird.
Doch leider fehlt mir irgendwie wie die Spannung in dem Buch. Immer wenn ich dacht jetzt wird es spannend plätscherte das Buch wieder vor sich hin. Meist in Form des ergeizigen Inspektors oder ein Familienessen oder einer Familiengeschichte.

Mein Fazit: 
Der Stil ist nicht schlecht. Leicht und schnell lesbar. 

Für zwischendurch zum lesen ja. Aber wenn man ein Buch erwartet  bei dem der  Tee kalt wird, der Keks nicht in den Mund gelangt  und man vor Spannung den Atem anhält, dann ist meine Entscheidung ein nein. 

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