Emma Goodwyn: Tod im Kilt

Zum Buch:
 Ein paar Tage Urlaub mit der ganzen Familie in Edinburgh – darauf hat John Mackenzie, Beefeater im Tower von London, sich schon lange gefreut. Doch das große Treffen der Clans, organisiert von seiner greisen, aber tatkräftigen Tante Isabel, wird überschattet von einem plötzlichen Todesfall. John bleiben nur wenige Tage, um den Täter zu entlarven – nun muss er sich mit Superintendent Simon Whittington zusammenraufen.

Stell Dir vor eigentlich willst Du nur zusammen mit Deiner Familie ein schottisches Festival besuchen. Also ein Treffen mit dem ganzen Clan und anderen Clans. Und eigentlich willst Du nur ein entspanntes Wochenende haben. Und dann kommt alles anders.  Babysitterdienst für einen Popsstar, Deine Nichte will Dich auch noch mit dem Popstar verkuppeln, ein nicht geplanter Wettkampf an dem Du teilnehmen musst, eine Frau für die Du Dich wirklich interessierst und dann auch noch ein Toter. Ausgerechnet auch noch ein Freund Deiner Großtante. Schlimmer kann es wohl nicht kommen oder?
Im Grunde genommen setzt Mackenzies zweiter Fall da wieder an wo sein erster aufgehört hat. Nur eben ein paar Monate später und in Schottland. Ganz kann ich dem Buch oder besser gesagt John aber in Sachen Frauen nicht folgen. Eigentlich dachte ich das zwischen ihm und der Sekretärin seines Chefs etwas passieren würde. Aber ich scheine mich da geirrt haben.
Auch in diesem Buch erfährt mal wieder viel über die englische oder in diesem Fall über die schottische Kultur. Eine menge Geplänkel um die Familie Mackenzie und alte und neue Freunde.
Was ich wirklich nervig finde ist Johns Schussligkeit. Mal ehrlich ein Mann der ständig sein Mobiltelefon vergisst oder vergisst anzustellen oder aber Geld in der Tasche zu haben bzw nicht mal mitbekommt das er ein Messer bei sich trägt, das ist doch nicht normal. Da sollte man doch schon einmal über einen Demenztest nachdenken.

Mein Fazit:  
An einigen Stellen doch sehr langatmig geschrieben und manchmal nerven auch die Familiemitglieder sind sehr stark im Fordergrund, was den Fall in den Hintergrund schiebt. Aber an sonsten eine nette Geschichte wieder mal zwischen zwei Tassen Tee. 



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